Das Wort „Stress“ wurde erst in den 1930ern vom österreichisch-kanadischen Mediziner und Pionier der Stressforschung, Hans Selye, geprägt. Den Begriff entnahm er der Physik, wo Stress Druck bedeutet. Später meinte er, „Strain“ (engl. Spannung) wäre passender, dann war es jedoch bereits zu spät – „Stress“ hatte sich längst durchgesetzt.
Ist die Rede von Stress, ist meist der negative Stress gemeint.
Bis heute ist die Antwort auf die Frage „Was ist Stress?“ umstritten, obwohl zahlreiche Wissenschaftler auf dem Gebiet der Stressforschung aktiv sind – ganz ähnlich wie beim Begriff „Glück“.
Auf Wikipedia zum Beispiel lautet die Stress-Definition:
Eine Stressreaktion ist ein subjektiver Zustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine stark aversive, zeitlich nahe und subjektiv lang andauernde Situation wahrscheinlich nicht vermieden werden kann. Dabei erwartet die Person, dass sie nicht in der Lage ist, die Situation zu beeinflussen oder durch Einsatz von Ressourcen zu bewältigen.
Stress erlebt ein Mensch also dann, wenn er mit einer unangenehme bis bedrohliche Situation rechnet, von der er glaubt, sie nicht bewältigen zu können.
Neben diesem negativen Stress gibt es auch einen positiven, siehe positiver Stress.
Wie wir Stress empfinden und wie viel Stress wir empfinden, hängt einerseits von der Situation ab, andererseits von unserer Wahrnehmung. Ein Beispiel: wir warten auf den Bus. Der Bus kommt nicht.
Schwierig ist die Stress-Definition auch deshalb, weil wir das Wort für mehrere Zwecke nutzen:
| Stress Stress-Definition (Was ist Stress?) Positiver Stress Nimmt der Stress zu? Stressfaktoren Wie uns Stress krank macht Stress-Symptome Stress-Test Stresstagebuch Stressbewältigung |
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