Je nachdem, wie wir mit uns selbst sprechen, fühlen uns ängstlich und gestresst oder ruhig und entspannt. Sorgenvolle „Selbstgespräche“ lösen Stress, biochemische Vorgänge im Körper, die die Anspannung vergrößern, was uns anfälliger macht für noch größere Sorgen. Grübeln wir dauerhaft, kann uns das psychisch und körperlich krank machen. Einem entspannten Leben stehen die Sorgen auf jeden Fall im Weg.
Um den Teufelskreis aus Sorgen zu durchbrechen, müssen wir unsere Gedanken in den Griff bekommen, uns beruhigen und überprüfen, ob die Ängste nicht eigentlich unberechtigt oder zumindest stark übertrieben sind.
Mark Twain sagte:
"Ich habe in meinem Leben eine Menge Probleme gehabt.
Zum Glück sind die meisten davon nie eingetreten."
Und das bringt uns zum „Was-wäre-wenn-Denken“. Weit verbreitet und oft ebenso weit von der Realität entfernt, verschaffen uns die fantasievollen Gedanken Ängste, die jeglicher Wahrscheinlichkeit entbehren.
Hier einige Beispiele, die Dir vielleicht bekannt vorkommen:
Was wäre, wenn …
Treten wir einen Schritt zurück. Schauen wir uns an, ob unsere Befürchtungen real sind oder abstruse Hirngespinste. Oft hilft es schon, sich bewusst zu machen, dass wir eher von Außerirdischen entführt werden, als dass unsere Ängste wahr werden.
Daran ändern übrigens auch abergläubische Annahmen nichts, zumindest konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass schwarze Katzen oder der Gang unter einer Leiter hinweg das Unglück mehren.
Inmitten unserer Sorgen können wir uns selbst Fragen stellen, um uns zurück auf die Erde zu bringen (was weniger wegen der Alien-Entführung nötig ist, als vielmehr wegen der Luft-Spuk-Schlösser die wir manchmal bauen).
Etwa diese Fragen:
Klingt simpel. Aber Fragen sind eine der besten Methoden, unser Selbstgespräch, also die Gedanken und damit auch unsere Gefühle in eine bestimmte Richtung zu lenken.
| Sorgen Sorgen – Bewusst machen und fest einplanen Sorgen – Gute Selbstgespräche helfen Sorgen – Ablenkung, Sport oder Entspannung |
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