Die myMONK-Redaktion, das sind wir: Tim, Christina, Johanna, Lena und Romy.

Tim Schlenzig

tim-rund-gemacht-kleinIch bin Tim, 32, und habe myMONK 2012 ins Leben gerufen.

Mehr über mich und die Geschichte hinter myMONK findest Du hier.

(Wenn kein anderer Autorenname in einem Text angegeben ist, dann hab ich ihn geschrieben.)

 

 


Christina Fischer

christina-rund-kleinIch bin Christina, 29 und Journalistin. Dass das Schreiben eine große Rolle in meinem Leben spielen würde, ahnte ich schon ziemlich früh. Endgültig fiel der Groschen mitten im Germanistik-Studium – die „vernünftigeren“ Berufsmöglichkeiten konnten mich einfach nicht packen und ich danke meinem angeborenen Dickschädel dafür, dass ich „mein Ding“ durchgezogen und sämtliche erhobenen Zeigefinger ignoriert habe. Das Schreiben ist heute mein Beruf und ich bin weit davon entfernt, irgendetwas zu bereuen.

Mein Arbeitsalltag ist allerdings – zugegeben – ziemlich tough. Ich muss Schritt halten mit den Dingen, die täglich in dieser Welt passieren und manchmal rennt die Welt schneller, als ich laufen kann. Zwischendurch immer wieder einen festen Stand zu gewinnen ist für mich daher eine Notwendigkeit (und am festesten steht man immer noch auf den eigenen Füßen – auch in einem Angestelltenverhältnis). Glücklicherweise bin ich – nicht nur berufsbedingt – ziemlich neugierig. Ferne Länder und fremde Kulturen haben mich schon von jeher fasziniert, insbesondere Asien hat es mir angetan. Von Tae-Kwon-Do bis Yoga habe ich fast alles ausprobiert und hege eine große Faszination für alle Techniken, die mir helfen, ganz bei mir zu bleiben, das Wesentliche zu sehen und meinen hektischen Alltag mit Lebensfreude zu meistern.

Mittlerweile gelingt mir das ganz gut, auch wenn das Arbeitsleben immer wieder neue Herausforderungen aus dem Ärmel schüttelt. Ich glaube, dass jeder Mensch das Potenzial in sich hat, ein glückliches Leben zu führen und dass jeder den Schlüssel dazu schon in sich trägt. Wir müssen nur die Tür öffnen (auch wenn die uns manchmal ziemlich schwer vorkommt). Ich selbst bin noch lange nicht am Ziel, aber ich denke, dass Neugier schon die halbe Miete ist. Und wo ließe sich Neugier besser stillen, als auf myMONK?

Alle Texte von Christina findest Du hier.


Johanna Wagner

johanna-rund-kleinIch bin Johanna, 31. Meine Leidenschaft ist das Schreiben. Mein Interesse gilt der ganzheitlichen Gesundheit. Meine Sehnsucht sucht ferne Länder, fremde Kulturen und einfache Lebensweisen. Schon in der Schule habe ich mich gefragt, warum wir in so vielen Jahren so wenig über das Leben lernen. Warum fangen wir ganz von vorne an, wenn uns schon so viel Geistreiches hinterlassen wurde? Nach der Schulzeit ließ ich Deutschland erst einmal hinter mir. Ich musste raus aus dem Überfluss und rein ins wahre Leben – endlich! Ich lebte und arbeitete 6 Monate lang mit Menschen in armen Verhältnissen in Brasilien. Dann wurde ich Physiotherapeutin, ging wieder ins Ausland – diesmal Peru –, dann studierte ich Integrative Gesundheitsförderung und ging wieder ins Ausland – diesmal Australien.

In den Nächten schrieb ich zwei Bücher über meine südamerikanischen Erlebnisse; meine Abschlussarbeit später über die Aborigines und deren Gesundheit. Dass ich für diese einen Preis bekam, war für mich ein Hinweis: Ich bin auf dem richtigen Weg.

Heute geht es mir weniger ums Reisen, heute geht es mir ums Ankommen. Mich faszinieren noch immer fremde Kulturen und einfache Lebensweisen, aber viel spannender finde ich es, das eigene Leben im hochkomplexen, überschleunigten, stets erreichbaren Deutschland einfach zu halten. Genau das ist ein wesentlicher Bestandteil ganzheitlicher Gesundheit. Und genau hier, bei myMONK, darf ich meine Leidenschaft mit meinem Interesse verbinden: über eine bewusste und gesunde Lebensführung schreiben.

Alle Texte von Johanna findest Du hier.


Lena Schulte

lena-rund-kleinIch bin Lena, 24. Höchstwahrscheinlich werde ich in naher Zukunft nicht in Silicon Valley durchstarten, denn mein Leben läuft eher improvisiert ab als geplant. So kam es, dass ich mich nach meinem katastrophalem Abi auf Grundlage eines Wikipedia-Eintrags innerhalb von zehn Minuten für ein Soziologiestudium entschied (hatte gerade Pizza im Ofen und danach kam das Staffelfinale von Greys Anatomy oder sowas). Es gefiel mir sehr, ich zog es zu meiner eigenen Überraschung durch, und noch während ich meinen Bachelor schrieb, fand ich: Es wird Zeit, mein komplettes Leben aufzugeben und ohne Aussicht auf irgendwas nach Berlin zu ziehen. Gesagt, getan. Ein paar Monate überglücklich rumgegammelt, dann versucht einen Job zu bekommen, dummerweise gab es niemanden, der eigens auf mich gewartet hätte, und kurz vor dem endgültigen „Du hast es verkackt“ im Master „Kognitive Medienlinguistik“ genommen worden. Das war knapp. Aber für genau diese unerwarteten Wendungen liebe ich das Leben.

Da der Tod, so makaber es auch klingen mag, mein klügster Berater und gleichzeitig auch meine größte Angst ist, habe ich mich zur Sterbebegleiterin ausbilden lassen. Diese Begegnungen relativieren so einiges. Nicht alles, aber zumindest kam bisher bei noch keinem Sterbenden der Porsche zu Besuch, um einfach mal da zu sein oder Lebewohl zu sagen. Durch diese Arbeit habe ich gemerkt, wie schnell wir im Terror der Banalitäten vergessen, wie sehr wir einander brauchen. Als Menschen, richtige Menschen, mit Stärken und Schwächen, unserer Liebe, Zuwendung und Vergebung. MyMONK ist für mich manchmal genau die Umarmung gewesen, die ich dringend gebraucht habe. Und vielleicht kann ich ja hier auch eine kleine Umarmung zurückgeben.

Alle Texte von Lena findest Du hier.


Romy Hausmann

romy-klein-rundIch bin Romy. 35, Mutter und Autorin. Bis vor einigen Jahren habe ich meinen Traum vom „großen Leben“ gelebt: In der Großstadt, als Redaktionsleiterin bei einer Fernsehproduktion, mit Gucci-Handtasche am Handgelenk, mit spitzen Ellenbogen, immer busy, mächtig wichtig (gefühlt) und – tja, irgendwie nie so richtig glücklich (was ich aber natürlich nicht zugegeben hätte. Immerhin hatte ich ne Gucci-Handtasche! Nein, sieben, um genau zu sein). Es lief. Nur leider ziemlich an mir vorbei und gleichzeitig sehr gezielt in Richtung Burn-Out.

Erst mit der Schwangerschaft und der Geburt meines Sohnes wurden meine Prioritäten ordentlich durchgerüttelt. Und nicht nur die. Plötzlich war da eine andere Idee vom Leben. Von einem Leben, in dem es mir gutgehen durfte, in dem Glück nicht Gucci bedeutete, in dem nicht derjenige der Beste war, der die meisten Überstunden angesammelt oder die besten Quoten erzielt hat. Ein Leben, in dem ich – für meinen Sohn, aber auch für mich selbst – nicht mehr so „fake“ sein wollte. In dieser Zeit begann ich mit dem Schreiben und fand darin eine völlig neue Welt für mich.

Es brauchte zwar einige Jahre, einiges an Kraft und auch ein paar Rückschläge, aber inzwischen kann ich von mir sagen, dass ich mein persönliches „besseres“ Leben gefunden habe. Zusammen mit meinem Sohn lebe ich nun auf dem Land, genauer gesagt: In einem kleinen Häuschen mitten im Wald. Ich hacke Holz, baue Gemüse an, schreibe Geschichten – und bin glücklich. Fürs Fernsehen arbeite ich immer noch bisweilen, allerdings sehr viel reduzierter als früher. Meine Freiberuflichkeit verschafft mir dabei Raum und Zeit. Um zu atmen. Um meinen Sohn aufwachsen zu sehen. Und für Herzensprojekte wie myMONK.

Alle Texte von Romy findest Du hier.