Der ungeliebte Montagmorgen beginnt bereits am Sonntagabend. Er zieht heran wie eine Nebelwolke, die die letzten Stunden des arbeitsfreien Wochenendes überdeckt, sodass diese letzten Stunden eben nicht mehr frei sind, sondern durchdrungen von Anspannung, von Lustlosigkeit, von Erschöpfung. Das Wochenende, das am Freitag noch so lang aussah, so erlösend, ging mal wieder schneller vorüber als man „Endlich ist die Woche geschafft“ sagen konnte.

Der geliebte Montagmorgen beginnen erst am Montagmorgen, nach einem Wochenende, an dem man sich mit neuer Schöpfungskraft aufgeladen hat. Er beginnt mit einem Kaffee, genau wie der ungeliebte. Aber der Kaffee schmeckt besser. Er schmeckt nach Freiheit, nach Vorwärtskommen, nach Liebe.

Die ungeliebten Montagmorgen peitschen einen in eine Arbeit, in der man nicht der sein kann, der man ist, und das tun, was man wirklich will. Die geliebten Montagmorgen hingegen geben einem selbst die Peitsche in die Hand, man schwingt sie und schreit wie ein Indiana Jones auf Ecstasy „Yiiihhaaa! Ab geht’s!“.

Der Unterschied zwischen den beiden Morgen ist eine Entscheidung. Deine Entscheidung.

Was willst Du mit Deinem Leben anfangen, wozu fühlst Du Dich hingezogen, wonach ruft Dein Herz?

„Stop fucking doing what you hate!“ – wie Keynotespeaker und Online-Wein-Händler Gary Vaynerchuck sagt.

 

Photo: Tom Hart