Der Körper gekrampft, die Schultern gesenkt, die Augen gekniffen, denn sie sehen eine finstere Zukunft. Gewitter am Horizont, ach was, Todesstürme, Weltuntergang.

Wird der Chef uns sofort auf die Straße setzen nach der Präsentation? Wird das Kind die erste Klasse schaffen, bevor es älter ist als die Lehrer? Wird das Hausschwein die Kastration gut überstehen (und damit ist nicht der Mann gemeint)?

Große, große Sorgen. Ich selbst kenne sie nur zu gut.

Und dann, aus einem Radio oder einem Mund:

„Don’t worry, be happy.“

Keine Sorgen machen, einfach glücklich sein … ach komm, lass mich in Ruhe, wie soll das denn bitte gehen? Da fehlt irgendwie ein Puzzleteil in der Mitte.

Ein anderer Gedanke hilft mir persönlich sehr, sehr viel besser. Ist mein neues Lieblingsmantra. Gelernt habe ich ihn aus einem Buch des buddhistischen Mönchs Ajahn Brahm (Der Elefant, der das Glück vergaß).

„Don’t worry, be hopey.“ – Sorge Dich nicht, sei hoffnungsvoll.

Hoffnung ist das Gegenteil von Sorgen. Löst sie auf. Befreit uns von ihnen. Weil wir nicht gleichzeitig hoffen und uns fürchten können.

Wie es funktioniert:

  1. Du nimmst wahr, dass Du Dir gerade Sorgen machst
  2. Du erinnerst Dich an „Don’t worry, be hopey“
  3. Du malst Dir ganz bewusst aus, wie die Dinge gut laufen werden – denkst an Bilder von der gut laufenden Präsentation, dem erfolgreichen Kind, dem gesunden Haustier

So ersetzen wir aktiv negative Gedanken an die Zukunft durch positive. Übernehmen das Steuer unseres Geistes wieder, fühlen uns besser, kraftvoller, optimistischer.

Vielleicht magst Du’s ja ausprobieren, wenn Dich das nächste Mal Sorgen plagen: Don’t worry, be hopey.

Mehr dazu im myMONK-Buch Wie man Sorgen, Stress und Selbstzweifel loslässt. Auch gut: Wie Du belastende Erwartungen loslassen kannst (in 30 Sekunden) und Was in Deinem Leben gerade auch passiert, diese kurze Geschichte solltest Du lesen.

Photo: Dan Queiroz