Manchmal laufen die Dinge nicht, wie man will. Dann kann man entweder daran festhalten, oder loslassen. Es folgt eine kurze Geschichte, die ich auf dem Zeitblueten-Blog gefunden habe.
Die Möwe Erna hatte sich einen prächtigen Fisch aus dem Meer geholt und erhob sich damit in die Lüfte. Die anderen Möwen erblickten den Leckerbissen und verfolgten Erna. Sie wollten ihr den Fisch abjagen und griffen die Möwe an. Immer wieder hackten sie mit ihren spitzen Schnäbeln auf Erna ein, bis sie den Fisch los ließ.
Die Verfolger stürzten sich auf den herabfallenden Fisch und kämpften erbittert um die Beute. Erna stieg immer höher und ließ sich vom Wind tragen. Sie genoss die plötzliche Ruhe und den Frieden.
Autor unbekannt
Wann hattest Du dieses Gefühl das letzte Mal?
Photo: Tomi Tap
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Das ist ein schönes Sinnbild für die “Jagd nach mehr” und den einfachsten* Weg, sich davon zu verabschieden. Gefällt mir.
LG Toffel
* …die Idee ist simpel, der Weg hingegen ist nicht wirklich einfach.
Hallo Toffel,
vielen Dank für Deinen Kommentar, über den ich mich sehr freue.
Und: Ja, das stimmt wohl. Menschen greifen nach den Sternen, manche sogar Hunderte von Kilos auf der Bank drücken oder LKWs ziehen, aber loslassen, das fällt uns schwer. Was nicht heißt, dass es nicht geht.
LG myMONK