
Ein Text von Serge Kahili King über die "Gelebte Liebe" (Aloha Spirit) aus dem HUNA.
Die sieben magischen Worte der Aloha – Huna-Philosophie
„Gelebte Liebe" steht für jene geistige Haltung, die von freundlicher Akzep-tanz geprägt ist, wofür die Inseln Hawaiis berühmt sind. Darüber hinaus steht sie auch für einen kraftvollen Weg, über den jedes Problem gelöst, jedes Ziel vollendet und jeder angestrebte Bewusstseins- und Körperzustand erreicht werden kann.
Auf Hawaiianisch heißt ALOHA mehr als nur „Hallo", „auf Wiedersehen" oder „Liebe". Seine tiefere Bedeutung ist das freudige (oha) Teilen (alo) der Le-bensenergie (ha) in der Gegenwart (alo). Wenn wir diese Energie Mit-Teilen, dann kommen wir in Einklang mit jener göttlichen Kraft, die die Hawaiis „Mana" nennen. Der liebevolle Gebrauch dieser Kraft ist das Geheimnis für wahre Gesundheit, Glück, Wohlergehen und Erfolg. Sich auf diese Kraft einzu-stimmen und sie für sich arbeiten lassen ist so einfach, dass wir sie vielleicht abtun als „zu einfach, um wahr zu sein".
Lassen wir uns nicht von Äußerlichkeiten in die Irre fuhren. Es handelt sich hierbei um die wirksamste Technik der Welt. Obgleich sie wirklich einfach ist, mögen sich Erfolge nicht so leicht einstellen, denn sie hängen davon ab, inwieweit wir die Technik anwenden und wie oft wir üben. Die Technik ist ein Geheimnis, das dem Menschen immer wieder vermittelt wurde. Hier bekommen wir sie noch einmal in etwas anderer Form präsentiert.
Das Geheimnis lautet:
Segne alles, was das für dich repräsentiert, was Du willst. Das ist bereits alles! Etwas, das so einfach ist, bedarf jedoch der näheren Erklärung. Etwas zu segnen bedeutet, ihm Anerkennung zu schenken oder ihm eine positive Qualität, eine positive Eigenschaft oder einen positiven Zustand zu zusprechen. Dies geschieht mit der Absicht, dass das, was anerkannt oder hervor-gehoben wird, sich vermehren, andauern oder entstehen kann. Durch Seg-nung oder Würdigung kann man wirksam sein Leben verändern bzw. das erhalten, was man sich wünscht.
Dafür gibt es drei Gründe:
Die wichtigsten Arten, eine Segnung auszudrücken
Eines vergiss nicht – segne den total wunderbaren Menschen, der du bist!
Diese Beispiele dienen als Leitfaden für jene, die es nicht gewohnt sind zu segnen. Es sollte aber nicht einschränken, denn jede Qualität, Charakteristika und jeder Zustand kann gesegnet werden, egal, ob sie real existieren, vergangen, zukünftig, in der Phantasie oder im Traum sind. Man kann also die Kraft der Segnung dazu nutzen, um den Körper zu heilen, das Einkommen zu mehren, Fertigkeiten zu entwickeln, eine harmonische Beziehung in der Familie aufzubauen, ein welt-weites Netz des Friedens zu knüpfen, um so aus der Kraft der Liebe zu leben.
Was vermieden oder sehr reduziert werden sollte: – kritisieren statt be-wundern – zweifeln statt unterstützen – Schuld zuweisen statt Anerkennung – sich ängstigen statt vertrauensvoll erwarten. Wann immer dies geschieht, werden einige Wirkungen der Segnungen aufgehoben.
Das bedeutet, je größer die negative Einstellung, desto schwieriger und zeit-aufwendiger wird es, das Gute durch Segnung hervorzubringen. Umgekehrt, je mehr Segnung, desto weniger Unheil und Unzufriedenheit.
Wie kann man die Kraft der Segnung verstärken?
Die hawaiianischen Schamanen verstärken die Kraft zur Segnung, indem sie die eigene Energie erhöhen. Dies geschieht durch eine einfache Art des At-mens, die auch zum Stabilisieren, Zentrieren, Meditieren und Heilen benutzt wird. Dazu ist kein besonderer Ort und keine besondere Haltung erforderlich.
Die Technik kann sowohl in Bewegung, als auch in der Ruhe, mit geschlos-senen wie mit geöffneten Augen anwendet werden. Auf hawaiianisch heißt die Technik piko-piko. Piko heißt sowohl Scheitel als auch Nabel. Beides sind Kraftzentren des Körpers.
Die Technik:
Variationen: Anstelle der Vorstellung von Scheitel und Nabel die Aufmerksam-keit von Schulter zu Schulter oder von Himmel zu Erde lenken.
Damit das Energiefeld gebündelt bleibt und die Konzentration nicht abschweift, kann man sich auch das Energiefeld farbig vorstellen oder mit Klang, Krib-beln, Wärme ….. usw. verbinden.
Gebet /Affirmation, um sich des immer gegenwärtigen Segens bewusst zu sein und darin zu bleiben. – Mit viel Freude und Überzeugung denken oder sprechen.
ICH BIN jetzt im göttlichen Segen.
ICH BIN ein göttlicher Segen für meine Mitwelt.
ICH BIN zu triefst dankbar für alle göttlichen Segnungen in meinem Leben.
Ein Gebet auf Hawaiianisch: – „Amama ua noa, lele walea kua la“ (Lass den Regen des Segens auf uns hernieder fallen.)
Photo: Luz Adriana Villa
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