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		<title>7 Gedanken gegen die Existenz-Angst und Zukunfts-Angst (v. Thomas Pfitzer)</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 05:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung - Artikel]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="412" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/7558544264_055110b697_z.jpg" title="7558544264_055110b697_z" width="620" /></p>
<p><em><strong>&nbsp;<br />
	Es folgt ein Gastbeitrag von <a href="http://www.wingwave-rhein-neckar.de">Thomas Pfitzer</a>:</strong></em></p>
<p>	&nbsp;</p>
<p>Es h&auml;ufen sich in meiner Praxis Themen, die sich um die Existenzangst, Angst vor Krieg, Terrorismus und um die gro&szlig;e Wirtschaftskrise drehen. Daher dieser, zugegebenerma&szlig;en, recht wenig &bdquo;spirituelle&ldquo; Artikel. Aber er passt gut zu den beiden Artikeln &uuml;ber Manipulation (<a href="http://mymonk.de/wie-leicht-wir-uns-manipulieren-lassen-teil-1-v-thomas-pfitzer/">Teil 1</a>, <a href="http://mymonk.de/wie-leicht-wir-uns-manipulieren-lassen-teil-2-v-thomas-pfitzer/ ">Teil 2</a>), die vor kurzem hier auf mymonk.de ver&ouml;ffentlichen durfte. </p>
<p>	Geld regiert die Welt, hei&szlig;t es. Ist das wahr?</p>
<p><strong>Ich behaupte: Angst regiert die Welt!</strong></p>
<p>	Deshalb ist die wichtigste Charaktereigenschaft, um ein gl&uuml;ckliches Leben zu f&uuml;hren, die Angstfreiheit.</p>
<p>	Frei von Angst zu sein ist allerdings schwierig in unserer Zeit &ndash; oder war es das schon immer? Ist es vielleicht sogar gewollt, dass wir Angst haben?</p>
<p>	Wer es schafft der Bev&ouml;lkerung Angst zu machen, der hat sie in der Hand.</p>
<p>Die Mainstream-Presse erz&auml;hlt uns immer und immer wieder, dass da ein Diktator ist, der Atomwaffen besitzt und diese gegen uns einsetzen wird. Also hat dann auch niemand mehr etwas dagegen, dass dieses Land besetzt wird und man die &Ouml;lquellen vereinnahmt &ndash; ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt. Der Beweis f&uuml;r Atomwaffen steht nat&uuml;rlich noch aus. </p>
<p>	Das n&auml;chste Land hat angeblich Chemiewaffen und ein weiteres ist das Ausbildungszentrum f&uuml;r Terroristen. Ach ja, Terroristen. Wie praktisch sie doch sind. Man muss nur st&auml;ndig &uuml;ber sie berichten und das Volk &auml;ngstigt sich zu Tode und stimmt dem Einsatz von Drohnen und &Uuml;berwachungskameras an jeder H&auml;userecke bereitwillig zu. Pl&ouml;tzlich ist es auch v&ouml;llig in Ordnung, dass Bankkonten und Email-Verkehr ausspioniert werden d&uuml;rfen.</p>
<p>	Freiheitliche Grundrechte werden aufgeweicht und schlie&szlig;lich abgeschafft &ndash; alles im Namen der Sicherheit, die ja bekanntlich die Angst so trefflich bek&auml;mpft.</p>
<p>	Schauen wir mal wovor wir Angst haben und was so durch die Medien geistert. Dann pr&uuml;fen wir was dran ist an dieser Angst &ndash; wie real ist sie wirklich?</p>
<p>	Die Liste ist nicht vollst&auml;ndig, aber das muss sie auch nicht sein, denn das Schema der Manipulation ist immer das gleiche. Die Technik zur Aufdeckung und Aufl&ouml;sung, der aus dieser Manipulation resultierenden &Auml;ngste, ist ebenfalls immer sehr &auml;hnlich.</p>
<p>Man muss sich nur eine Frage stellen: Wer profitiert von der Angst?</p>
<p>	Wir haben:&nbsp;</p>
<p>Angst vor Nazis, Terroristen, Muslimen, Mietnomaden, zunehmender Gewalt, Staatsbankrott usw.</p>
<p>Lassen Sie uns das nun gemeinsam hinterfragen und pr&uuml;fen ob die Angst eventuell verschwindet.</p>
<h3><strong>1. Angst: Die Gewalt auf den Stra&szlig;en nimmt zu.</strong></h3>
<p>Nimmt sie wirklich zu, oder ist es nicht lediglich so, dass st&auml;ndig &uuml;ber das gleiche Vergehen wochenlang in jedem Medium berichtet wird? Ist es nicht eher zutreffend, dass wir durch die starke Globalisierung, Vernetzung und Informationsflut &uuml;ber jedes Verbrechen im Detail informiert werden, selbst wenn es in einem Land geschieht, das uns nun wirklich nichts angeht?</p>
<p>Glauben Sie allen Ernstes, dass es 1888 in den dunklen Gassen weniger Messerstechereien und Schl&auml;gereien gab als heute? Es gab eher mehr, aber die Menschen haben diese Dinge nur selten erfahren. Lediglich Ausnahmet&auml;ter wie Jack the Ripper, der in diesem Jahr in London sein Unwesen begann, schaffte es in die internationalen Schlagzeilen und war in ganz Europa bekannt. &Uuml;ber die meisten anderen Morde und Gewalttaten wurde nicht berichtet und wenn, dann nur in der lokalen Presse. Oder glauben Sie, dass man damals etwas &uuml;ber den Mord an einer Prostituierten geschrieben h&auml;tte, wenn er nicht so spektakul&auml;r gewesen w&auml;re?</p>
<p>Heute wird jedes Vergehen auf Youtube und Facebook gepostet und zur Staatsaff&auml;re erhoben.</p>
<p>	Machen wir uns bewusst:</p>
<ol>
<li>Es gab schon immer Gewalttaten und es wird sie noch lange geben.</li>
<li>Gewalt wird nicht verhindert durch Kameras und Drohnen, sondern durch Bildung.</li>
</ol>
<h3><strong>2. Angst: Die Neo-Nazis (die Linken, die Salafisten usw.) sind eine Gefahr.</strong></h3>
<p>Es gab schon immer radikal denkende Menschen. Die einen sind religi&ouml;s, die anderen politisch motiviert. Einige davon sind gewaltbereit. Na und? Was bitte schaden 0,5% Rechtsradikale, 0,5% Linksradikale und 0,5% Radikale Moslems? Selbst wenn es jeweils 5% w&auml;ren, w&auml;re das kein Grund sie zu verbieten. Eine Demokratie, die nicht mit demokratischen Mitteln mit ein paar Prozent Radikalen fertig wird, hat den Namen Demokratie nicht verdient.</p>
<p>Die Gewaltt&auml;tigen werden so oder so weggesperrt, egal durch was ihre Gewalt motiviert ist. Auch hier gilt: Aufkl&auml;rung, sprich Bildung, ist allemal besser als Angst, Verbot und Verteuflung; denn das f&uuml;hrt nur zu Panik, Diffamierung,&nbsp; Vorurteilen und weiterer Radikalisierung. </p>
<p>	Beantworten Sie sich diese Fragen:</p>
<p>Warum wird jeder Spinner zum Terrorist erhoben?</p>
<p>Wem nutzt die Angst vor Minderheiten oder Terroristen?</p>
<h3>3. Angst: Der Staatsbankrott, oder der Bankrott einer Bank, ist eine Katastrophe.</h3>
<p>Da gibt es einige Wirtschaftswissenschaftler, die ganz anderer Meinung sind und sagen, dass ein Neubeginn die bessere Alternative zum weiteren Gelddrucken w&auml;re. Ebenfalls verwundert mich, dass es ein paar Staaten gibt, die den Staatsbankrott schon hinter sich haben und denen es damit gar nicht so schlecht erging. </p>
<p>	Wenn ihr Metzger an der Ecke Insolvenz anmeldet, wird er dann von uns gerettet? Hinter den Banken stehen letztendlich auch nur Einzelpersonen &ndash; es sind keine staatlichen Institutionen, auch wenn einige irrt&uuml;mlicherweise glauben die FED (Federal Reserve Bank) geh&ouml;re dem Volk. </p>
<p>	Warum wurden die Banken gerettet? Wem nutzt es?</p>
<p>	Glauben Sie nicht, dass die deutsche Verschuldung von &uuml;ber 2000 Milliarden nicht in Wahrheit gleichbedeutend ist mit dem Angstbegriff Staatsbankrott? Sollten wir es dann nicht einfach beim Namen nennen und die Vogel-Strau&szlig;-Taktik beenden? Wem nutzt die weitere Schaffung von Geld um Schulden auszugleichen, die niemals endg&uuml;ltig beglichen werden k&ouml;nnen und nur zu neuen Schulden f&uuml;hren?</p>
<h3>4. Angst: Man muss heutzutage Angst haben, alles zu verlieren (durch Mietnomaden, geplatzte Immobilien- und Gold-Blasen, Inflation usw.)</h3>
<p>Keine Woche vergeht ohne ersch&uuml;tternde Berichte im Betroffenheitsfernsehen &uuml;ber Mietnomaden, Messies und abrissreife Neubauten. Wendet man sich dann den Illustrierten zu, erf&auml;hrt man, dass die Goldblase bald platzen muss. Muss sie das? Oder ist es nicht so, dass man uns das einzige, was wirklich von Wert ist, n&auml;mlich die Immobilie und den Goldbarren (NICHT verwechseln mit Goldsparbrief &#8211; das ist nur Papier!) madig machen will, um uns in Scheinwerte zu locken? Dinge wie Anleihen, Wertpapiere, Fonds usw., die in Wahrheit nichts anderes sind als Papier, das jederzeit vervielf&auml;ltigt werden kann und somit sofort an Wert verliert?</p>
<p>Es mag sein, dass auch der Goldkurs manipuliert werden kann &#8211; aber auch in dem Ma&szlig;e wie ein Aktienkurs? Ist die Menge an physischem Gold unendlich?</p>
<p>	Wenn Sie Angst haben Ihre Ersparnisse zu verlieren, sind Sie dann nicht eher bereit das Geld noch schnell f&uuml;r nutzloses Zeug auszugeben, bevor es sich die Inflation oder der Staat zur Schuldendeckung holt? </p>
<p>	Wer hat den Nutzen von Ihrer Angst?</p>
<h3><strong>5. Angst: </strong>Der Euro &ndash; die EU &ndash; ist alternativlos.</h3>
<p>Deutschland ist Exportweltmeister und das nur wegen des Euros.</p>
<p>Nun ja, da muss man schon lachen, denn wo waren denn die Weltmeisterschaften im Export, die wir gewonnen haben? </p>
<p>	Haben wir nicht auch schon zu DM-Zeiten gut exportiert?</p>
<p>Was ist so toll daran wertvolle Waren und wissenschaftliches Know-How gegen wertloses Papiergeld zu tauschen?</p>
<p>Sollten wir diese Dinge nicht besser f&uuml;r uns behalten?</p>
<h3>6. Angst: Das Vereinte Europa darf nicht zerbrechen.</h3>
<p>Warum nicht? Warum m&uuml;ssen wir alle gleichgeschaltet und verwaltet werden?</p>
<p>Warum muss unser Schulsystem und unsere Kultur angeglichen und vereinheitlicht werden?</p>
<p>Warum d&uuml;rfen sich Staaten nicht ihre Individualit&auml;t erhalten?</p>
<p>Warum m&uuml;ssen Grenzen offen sein? F&uuml;r die Menschenh&auml;ndler und Drogendealer?</p>
<p>	Gab es &uuml;berhaupt jemals ein vereintes Europa, oder ist es nicht so, dass jeder nur m&ouml;glichst viel aus dem Topf herausnehmen will und m&ouml;glichst wenig reinlegen m&ouml;chte?</p>
<p>	Wem nutzt eine zentrale Regierung, die weit ab von Kontrolle durch das Volk und die Medien vor sich hin regiert und seine Beamten f&uuml;rstlich entlohnt?</p>
<p>	Ist das wirklich erhaltenswert?</p>
<p>	Sie m&uuml;ssen keine Angst haben vor dem Zerfall der Eurozone, der gro&szlig;en Pleite und der vielen kleinen Pleiten. Wenn es etwas gibt, was uns die Geschichte gelehrt hat, dann die Tatsache, dass es nach der gro&szlig;en Ver&auml;nderung besser war als zuvor. Der Mensch hat schon oft genug bewiesen, dass er alles neu erschaffen kann. Was aber auch erwiesen ist, ist die Eigenschaft des Menschen, sich durch Angst l&auml;hmen und manipulieren zu lassen.</p>
<p>	Lassen Sie es nicht zu, dass man Sie durch Angst regiert.</p>
<h3>7. Angst: Der mangelnde Glaube an Gott ist Schuld am nahenden Untergang.</h3>
<p>Als Gott noch von gro&szlig;er Bedeutung war f&uuml;r die Menschen, haben clevere Leute erz&auml;hlt, dass man in die H&ouml;lle kommt, wenn man nicht gottgef&auml;llig lebt. Die Angst vor der H&ouml;lle wurde zur perfekten Einnahmequelle.</p>
<p>	Der Ausruf: &bdquo;Blasphemie! Ketzer! Verbrennt ihn!&ldquo;, war h&auml;ufig zu h&ouml;ren und verhinderte jegliche Diskussion. &Auml;hnlich ist es heute mit der Behauptung: &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie!&ldquo;</p>
<p>	Auch das ist ein Totschlag-Argument und verhindert gewollt jede weitere Diskussion. Immer wenn man versucht uns weiszumachen, dass es keine Alternative, keine zweite Meinung geben kann, versucht man unsere Angst zu sch&uuml;ren &ndash; sei es politisch oder religi&ouml;s. </p>
<p>	Es gibt entweder viele G&ouml;tter oder keinen. &Auml;u&szlig;erst d&uuml;mmlich ist der Glaube, es g&auml;be nur einen Gott f&uuml;r eine Art von Gl&auml;ubigen und der Rest ist gottlos und der Verdammnis preisgegeben. Was f&uuml;r ein Gott w&auml;re das, der die Menschen mit vielen G&ouml;ttern verwirrt, um sie dann bei Fehlentscheidung f&uuml;r immer verdammen zu k&ouml;nnen?</p>
<p>	Es gibt immer eine Alternative oder einen Ausweg, genauso wie es immer jemanden gibt, der von der Angst und dem Glauben an die Ausweglosigkeit profitiert.</p>
<p>	Fragen Sie sich bei jeder Behauptung, die Sie in Angst versetzt: Wem nutzt es?</p>
<p>Und wenn es Ihnen nicht nutzt &ndash; lassen Sie es!</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<table border="1" cellpadding="1" cellspacing="1" style="width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><strong><img align="right" alt="" height="190" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/image/thomas pfitzer.jpg" style="padding-left: 10px;" width="199" /></strong><em><strong>Text von und herzlichen Dank an:</strong></em></p>
<p><strong>Thomas Pfitzer</strong><br />
					Praxis f&uuml;r Leistungscoaching und Mentaltraining<br />
					Uhlandstr. 8<br />
					67069 Ludwigshafen<br />
					Tel.: 0176 96 255 796 oder 0621 592 48 92<br />
					<a href="mailto:coach@wingwave-rhein-neckar.de">coach@wingwave-rhein-neckar.de</a><br />
					<a href="http://wingwave-rhein-neckar.de">http://wingwave-rhein-neckar.de</a><br />
					<a href="http://wingwaver.blogspot.de">http://wingwaver.blogspot.de</a><br />
					&nbsp;</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;"><br />
	Photo (oben): <a href="http://www.flickr.com/photos/aigle_dore/7912377858/sizes/z/in/photostream/">Moyan Brenn</a><br />
	</span></p>
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		<title>Nackt vorm Spiegel (kein Zungenkuss mit Spiegelbild, erstmal)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 06:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung - Artikel]]></category>
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		<description><![CDATA[; Kurze Nacht, flacher Schlaf, aber dann fr&#252;h aufgewacht ohne Wecker und zum ersten Mal seit Ewigkeiten eine Runde laufen gewesen. Performance: mau &#8230; und trotzdem: wow, denn ich war drau&#223;en. Einen besseren Morgen h&#228;tte ich mir kaum aussuchen k&#246;nnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="349" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/3240513483_9a52cde9a5_z.jpg" title="3240513483_9a52cde9a5_z" width="620" /></p>
<p> ;</p>
<p>Kurze Nacht, flacher Schlaf, aber dann fr&uuml;h aufgewacht ohne Wecker und zum ersten Mal seit Ewigkeiten eine Runde laufen gewesen. Performance: mau &#8230; und trotzdem: wow, denn ich war drau&szlig;en. Einen besseren Morgen h&auml;tte ich mir kaum aussuchen k&ouml;nnen. Es war noch angenehm frisch, mit viel Sonnenschein und wenigen Menschen, die entweder selbst joggten oder mit winzigen wei&szlig;en Hunden Gassi gingen. Zum Schluss noch meinen gar nicht winzigen und vollkommen schwarzen Lieblingskaffee beim B&auml;cker geholt. Und jetzt auf der Tastatur klimpern. Dann kommt mal her zu mir, W&ouml;rter. Ich bin bereit. </p>
<p>	Worum es heute geht: </p>
<p>	Der japanische Bestsellerautor Haruki Murakami schreibt in einem seiner B&uuml;cher dar&uuml;ber, wie er sich im Alter von 16 Jahren nackt auszog, vor einen Spiegel stellte, und all die Dinge auflistete, die ihm nicht an sich gefielen. Krumme N&auml;gel, hier zu viel Fett und da zu wenig Muskeln und so weiter. Als er bei Punkt 27 seiner M&auml;ngelliste ankam, war er so deprimiert, dass er sich schnell wieder anzog. Bei den 27 Punkten waren ja noch nicht einmal seine Charakterschw&auml;chen dabei, ebensowenig wie alle anderen inneren, nicht sichtbaren M&auml;ngel. Ist halt ein schwieriges Alter, die Pubert&auml;t. K&ouml;nnte man denken. Aber tun wir nicht genau dasselbe noch heute oft, wo wir erwachsen sind, nicht mehr die ganze Welt verfluchen und sich der K&ouml;rper nur noch insofern &auml;ndert, dass wir dicker und schlaffer und faltiger werden und ab und zu mal einzelne Haare dort zu wachsen beginnen, wo sie es doch nicht tun sollten (am R&uuml;cken, aus den Ohren)? Betrachten und beurteilen wir uns nicht oft auch heute noch wie der 16-j&auml;hrige sp&auml;tere Autor und wie so viele Teenies, die von sich selbst genauso wie von allem anderen angewidert sind?</p>
<p>	Dabei hatte Murakami mit einer Sache v&ouml;llig recht: damit, sich auszuziehen und seinen K&ouml;rper von oben bis unten anzuschauen. So, wie er ist. Genau so, wie er ist. Ich glaube, dass die Sache mit der Selbstliebe nur dann klappen kann, wenn wir uns so sehen, wie wir sind. &Auml;u&szlig;erlich und innerlich. Wir glauben manchmal, es sei die bessere Wahl, uns nicht oder nur verzerrt zu betrachten, wie in einem dieser Spiegelkabinette in heruntergekommenen Kirmes-Attraktionen. &quot;Ich sehe mich lieber etwas anders als ich wirklich bin, um mich zu sch&uuml;tzen&quot;, denken wir dann vielleicht, &quot;&#8230; um selbstbewusst zu sein, trotz meiner Fehler&quot;. </p>
<p>	Das ist eine Sackgasse (darf man &quot;Sack&quot; eigentlich schreiben, wenn es um einen nackten Typen vorm Spiegel geht? &#8211; soviel zur Restpubert&auml;t in mir). </p>
<p>	Selbstliebe muss auf einem Feld der Wahrheit wachsen. Sonst bleibt sie oberfl&auml;chlich und anf&auml;llig, legt sich nur wie eine hauchd&uuml;nne, leicht rei&szlig;ende Schicht &uuml;ber das Gef&uuml;hl, wir seien nicht gut genug. Kaum haucht die Realit&auml;t diese Schicht an, l&ouml;st sie sich auf wie alle Romantik bei Zwiebelatem. </p>
<p>	Was aber dann tun, vorm Spiegel? Sich &quot;einfach akzeptieren wie man ist&quot;, so wie es die schlauen Ratgeberb&uuml;cher oft verlangen? Ich wei&szlig; ja nicht, wie&#39;s Dir geht, aber solche Tipps erinnern mich an einen lausigen Rettungsschwimmer, der einen Mann ertrinken sieht und ihm zuruft: &quot;schwimm doch einfach zur&uuml;ck an den Strand&quot;. Nein, was wir an dieser Stelle brauchen ist eine Pamela Anderson, die sich wie bei Baywatch im roten Bikini (oder ein David Hasselhoff, bitte nicht im roten Bikini) in die Wellen st&uuml;rzt und uns rauszieht und uns anschlie&szlig;end beibringt, wie wir das n&auml;chste Mal besser schwimmen k&ouml;nnen. </p>
<p>	Mein Vorschlag:</p>
<ol>
<li>Vor den Spiegel stellen &#8211; tats&auml;chlich oder vorm geistigen Auge, unser &Auml;u&szlig;eres oder Inneres anschauend</li>
<li>Die Augen weit &ouml;ffnen, sehen, was da ist</li>
<li>Akzeptieren, was wir akzeptieren k&ouml;nnen (&quot;Ich akzeptiere, dass ich 1,70m gro&szlig; bin und gr&uuml;ne Augen habe.&quot;)</li>
<li>Akzeptieren, dass wir (noch) nicht akzeptieren k&ouml;nnen, was wir nicht akzeptieren k&ouml;nnen (&quot;Ich akzeptiere, dass ich mich f&uuml;r meinen Bauchumfang hart kritisiere.&quot;) &#8211; einschlie&szlig;lich aller Gedanken und Gef&uuml;hle, die wir manchen unserer Eigenschaften gegen&uuml;ber haben</li>
</ol>
<p>Wir d&uuml;rfen also manches an uns auch bewusst &quot;nicht akzeptieren&quot;. Das ist um Welten besser, als uns zu uns erst wegen bestimmter Eigenschaften zu verurteilen und anschlie&szlig;end daf&uuml;r zu verurteilen, dass wir uns (noch) nicht zu 100% selbst annehmen. Und um Welten besser, als uns nur in einer verformenden Corsage oder Body-Forming-Unterw&auml;sche vor den Spiegel zu trauen, aus Selbstschutz, aber ohne die M&ouml;glichkeit echter Selbstliebe. <br />
	 ;<br />
	F&uuml;r einen leidenschaftlichen Zungenkuss mit unserem Spiegelbild mag das zun&auml;chst nicht ausreichen. Doch n&auml;hern wir uns damit uns selbst an, nach all den Jahren, in denen wir nicht gut genug waren und uns auch noch f&uuml;r die eigenen M&auml;ngelgef&uuml;hle verachteten. Wir machen damit gro&szlig;e Schritte auf uns selbst zu, auf dem Feld der Wahrheit &#8211; dem einzigen, auf dem wir uns heilen k&ouml;nnen.</p>
<p> ;</p>
<p> ;</p>
<p><span style="font-size:10px;">Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/narciss/3240513483/sizes/z/">Kristabs B.</a><br />
	</span></p>
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</ol>]]></content:encoded>
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		<title>So kann&#8217;s nicht weitergehen &#8211; Interview mit Eva Knoche</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 08:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eva Knoche coacht &#34;Menschen in Entwicklung&#34;. Ihr Ansatz: &#34;achtsam, lebendig und professionell gemeinsam neue Wege (er-)finden&#34;. Passt gut zu myMONK, dachte ich &#8230; und hab Eva um ein Interview gebeten. Ich sprach mit ihr &#252;ber Faustschl&#228;ge des Schicksals, aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="412" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/Foto-Eva-Knoche.jpg" title="Foto Eva Knoche" width="620" /></p>
<p>Eva Knoche coacht &quot;<a href="http://achtsam, lebendig und professionell gemeinsam neue Wege (er-)finden">Menschen in Entwicklung</a>&quot;. Ihr Ansatz: &quot;achtsam, lebendig und professionell gemeinsam neue Wege (er-)finden&quot;. Passt gut zu myMONK, dachte ich &#8230; und hab Eva um ein Interview gebeten. Ich sprach mit ihr &uuml;ber Faustschl&auml;ge des Schicksals, aber auch &uuml;ber den beruhigenden und st&auml;rkenden Schlag des eigenen Herzens sowie &uuml;ber pers&ouml;nliche Weiterentwicklung.</p>
<p><strong><br />
	Hallo Eva, vielen Dank f&uuml;r Ihre Zeit. M&ouml;chten Sie sich zun&auml;chst kurz vorstellen?</strong></p>
<p>	Ich arbeite mit &bdquo;Menschen in Entwicklung&ldquo;, so auch mein Firmenname, und habe eine systemisch-integrative Ausbildung. Ich kombiniere in meiner Arbeit also verschiedene Ans&auml;tze miteinander und f&uuml;hre Beratungen und Seminare im wirtschaftlichen und sozialen Kontext durch.</p>
<p>Das klingt erst einmal etwas trocken, aber es ist eine sehr lebendige Arbeit, denn jeder Mensch bringt etwas anderes mit, an Erfahrungen, an Kompetenzen etc. Es geht um Themen der Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung und verst&auml;rkt auch immer mehr um Bew&auml;ltigung von Stress. Es geht nicht um Allgemeinrezepte, sondern um ganz individuelle L&ouml;sungen, die sich immer erst entwickeln, im Gespr&auml;ch, in der Arbeit. Das macht es f&uuml;r mich spannend und lebendig.&nbsp; <br />
	Mir ist es ein Anliegen, dass Menschen ein St&uuml;ck weit &uuml;ber sich hinaus wachsen, das ist f&uuml;r mich Entwicklung. <br />
	<strong><br />
	Hat jeder Mensch das Bed&uuml;rfnis zu wachsen? Oder h&auml;lt uns der permanente Drang, uns weiterzuentwickeln, eigentlich nur davon ab, den Moment bewusst zu erleben?</strong></p>
<p>	Es geht meiner Meinung nach weniger um ein Entweder-Oder, sondern mehr um ein Sowohl-als-auch. Erst einmal kommen wir schon mit dem Bed&uuml;rfnis zu wachsen auf die Welt. Bei Kindern ist das sch&ouml;n zu sehen, sie sind neugierig, die Welt zu entdecken und wenn sie z.B. laufen lernen und hinfallen, probieren sie es solange, bis es klappt. Auch wir Erwachsenen haben das Bed&uuml;rfnis, &uuml;ber uns hinaus zu wachsen.</p>
<p>F&uuml;r mich ist Entwicklung sehr eng damit verkn&uuml;pft, den Moment bewusst zu erleben. Entwicklung ist ja nichts in der Zukunft, sondern findet im Hier und Jetzt statt. Meistens sehen wir aber erst im Nachhinein, ob Entwicklung stattgefunden hat. <br />
	<strong><br />
	Wie kann man seine gr&ouml;&szlig;ten St&auml;rken erkennen? Und sollte der eigene Beruf immer eng mit diesen verkn&uuml;pft sein?</strong></p>
<p>	Die eigenen St&auml;rken fallen uns ja oftmals gar nicht auf. Denn Dinge, die uns leicht von der Hand gehen und die uns Freude bereiten, sind f&uuml;r uns so selbstverst&auml;ndlich, dass wir sie oftmals gar nicht als St&auml;rken w&uuml;rdigen. Doch genau da liegen oft unsere St&auml;rken. Ein Bewusstsein &uuml;ber die eigenen St&auml;rken kann zum einen &uuml;ber Erfahrungen entwickelt werden, die reflektiert werden wollen und &uuml;ber einen Spiegel, den wir durch unsere Mitmenschen erfahren. Wir sollten &Auml;u&szlig;erungen anderer ernst nehmen, wo sie etwas an uns sch&auml;tzen, uns loben, uns anerkennen oder andere ruhig mal nach einem Feedback fragen. Nat&uuml;rlich ist das immer eine Fremdeinsch&auml;tzung, aber es ist eine M&ouml;glichkeit, diese Wahrnehmungen mit unserer Selbstwahrnehmung abzugleichen.</p>
<p>Der eigene Beruf muss nicht zwangsl&auml;ufig mit den eigenen St&auml;rken verkn&uuml;pft sein, aber Dinge, die uns leicht fallen, inspirieren uns oft auch und geben uns Kraft. Im Laufe des Lebens kommt es zu einem bestimmten Zeitpunkt meiner Erfahrung nach aber immer auch einmal zu der Frage: Was kann ich eigentlich wirklich gut, was macht mir Spa&szlig; und gibt es eine M&ouml;glichkeit, dies mit meinem Beruf zu verkn&uuml;pfen? Aber nicht jeder geht diesen Weg dann auch, denn dazu geh&ouml;rt auch Mut, weil wir oftmals viele Jahre einen Beruf ausge&uuml;bt haben, der eben rational betrachtet Sinn gemacht hat, aber irgendwann ist es, als w&uuml;rden wir gegen eine Wand fahren. Es geht nicht mehr so weiter wie bisher.</p>
<p>Ein solcher Einschnitt kann gleichzeitig unsere St&auml;rken wecken oder uns zumindest auf die Suche danach gehen lassen. </p>
<p>	<strong>Gro&szlig;e Ver&auml;nderungen sind ja h&auml;ufig unbeliebt. Im Zweifel bleiben wir oft lieber in der alten Unzufriedenheit als uns in neue, unsichere Gefilde zu wagen. Woran kann man erkennen, dass es wirklich Zeit ist, aufzustehen und etwas zu &auml;ndern?</strong></p>
<p>	Die meisten Menschen merken es sp&auml;testens bzw. nehmen es sp&auml;testens dann ernst, wenn der K&ouml;rper, die Gesundheit nicht mehr so mitmacht wie bisher. Das ist meistens das letzte Signal, das ernst genommen wird. Erst dann &bdquo;wachen viele auf&ldquo;.</p>
<p>Idealerweise w&auml;re es angebracht, auch schon die vorherigen Anzeichen ernst zu nehmen, z.B. die Unlust, morgens zur Arbeit zu gehen oder nach der Arbeit v&ouml;llig in sich zusammen zu fallen. Das muss nat&uuml;rlich nicht immer an der Arbeit liegen, es kann auch daran liegen, WIE wir etwas machen, d.h. wichtig w&auml;re an der Stelle zu &uuml;berpr&uuml;fen, wie meine Einstellung zu dem Ist-Zustand ist. Letztlich braucht es eine ehrliche Betrachtung und dann eine Handlung in Richtung: love it, leave it or change it &ndash; eine altbekannte aber immer wieder aktuelle Weisheit. </p>
<p>	<strong>Jeden von uns treffen fr&uuml;her oder sp&auml;ter schwere Schl&auml;ge, jeden von uns tritt das Leben mal mit voller Wucht in den Bauch, gegen Kopf und Herz. Welche Einstellung zu solchen Ver&auml;nderungen im Leben hilft uns am besten, trotzdem weiter zu machen &ndash; und wie k&ouml;nnen wir diese Einstellung in uns entwickeln und verfestigen?</strong></p>
<p>	Das ist eine gute, aber keine einfache Frage, denn es geht in der Tat darum, trotzdem ja zum Leben zu sagen, auch wenn subjektiv betrachtet erst einmal nicht viel daf&uuml;r spricht. Das ist nicht immer einfach. Denn wie ein Spruch schon sagt: &bdquo;wir m&uuml;ssen das Leben vorw&auml;rts leben, k&ouml;nnen es aber oftmals nur r&uuml;ckw&auml;rts verstehen.&ldquo;</p>
<p>Es geht in solchen Momenten darum, die eigenen Kraftquellen (wieder) zu finden. Es geht darum, zu lernen, auf den &bdquo;Wellen (des Lebens) zu surfen&ldquo;, denn stoppen k&ouml;nnen wir sie nicht. Je mehr wir das lernen, umso mehr kommen wir in eine annehmende Haltung. Wie das genau geschehen kann, daf&uuml;r gibt es wie gesagt, sehr individuelle Wege. Dennoch geh&ouml;rt meines Erachtens eine Form der Achtsamkeit, Entspannung oder Meditation dazu, denn dar&uuml;ber werden wir unangreifbarer und innerlich gelassener. Da gibt es sehr viele verschiedene Methoden. Diese k&ouml;nnen pr&auml;ventiv oder akut angewendet werden. Ich arbeite u.a. mit Methoden aus dem Achtsamkeitstraining. Auch hilft es, die Perspektive immer mal wieder auf das richten, was schon ganz gut ist, z.B. sich &ouml;fter mal zu fragen: Was ist heute gut gelaufen? Wof&uuml;r bin ich dankbar? Denn das setzt positive Gef&uuml;hle frei. Manchmal ist es schwer, das alleine herauszufinden. Doch ich staune immer wieder, wie viel mehr da doch vorhanden ist, als wir zun&auml;chst glauben. </p>
<p>	<strong>Was ist die beste Vorbereitung &ndash; neben einer hilfreichen Einstellung, um gro&szlig;e Krisen und Herausforderungen meistern zu k&ouml;nnen?</strong></p>
<p>	Hilfreich ist f&uuml;r jeden, wie schon erw&auml;hnt, etwas anderes. Das gilt es nat&uuml;rlich herauszuarbeiten. Allgemein kann ich sagen, dass es meines Erachtens wichtig ist, sich seiner eigenen &bdquo;Tankstellen&ldquo; bewusst zu sein und diese &bdquo;anzapfen zu k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem ist es hilfreich, sich Oasen der Ruhe, kurze Stillemomente in den Alltag einzubauen und das m&ouml;glichst schon pr&auml;ventiv, nicht erst wenn es &bdquo;brennt.&ldquo; Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen dann sehr viel belastbarer und gelassener sind und somit Krisen besser meistern k&ouml;nnen. <br />
	<strong><br />
	K&ouml;nnen Sie eine &Uuml;bung empfehlen, die in einer akuten, schmerzhaften Krisensituation hilft?</strong></p>
<p>	Allgemein gesagt besteht die &Uuml;bung darin, f&uuml;r einen Moment ins F&uuml;hlen, ins Wahrnehmen zu kommen. Denn dadurch r&uuml;ckt der Schmerz, das Leid, zumindest f&uuml;r einen kurzen Moment, in den Hintergrund. Bei dem einen kann es das Spazieren gehen in der Natur sein, beim anderen das Musik machen, beim N&auml;chsten wiederum das Achten auf den Atem oder den Herzschlag sein usw. Dies gilt es herauszufinden.</p>
<p>Im l&ouml;sungsorientierten Coaching arbeiten wir mit dem Fokus auf die L&ouml;sungen. Allein schon die Ausrichtung auf die L&ouml;sung des Problems, d.h. das Vertrauen darauf, dass es eine L&ouml;sung geben wird, sie nur noch nicht sichtbar ist, kann auch schon ein erster Schritt sein. Denn &bdquo;Problemgespr&auml;che schaffen Probleme, L&ouml;sungsgespr&auml;che schaffen L&ouml;sungen&ldquo;, so ein Zitat aus der l&ouml;sungsorientierten Arbeit. </p>
<p>	<strong>Wo k&ouml;nnen die Leser mehr &uuml;ber Sie erfahren?</strong></p>
<p>	Auf meiner Website: <a href="http://www.evaknoche.de">www.evaknoche.de</a> </p>
<p>	<strong>Herzlichen Dank! </strong></p>
<p>	&nbsp;</p>
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		<title>Geheimnis des glücklichen Mönchs</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung - Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Menschen w&#228;hnen sich im Himmel, wenn sie doch nur mehr Reicht&#252;mer um sich herum h&#228;tten. Und anderen, anderen reicht ein Blick auf den Himmel, um sich reich zu f&#252;hlen.&#160; Eines Tages gingen drei J&#228;ger durch einen dunklen Wald. Unterwegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="620" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/2088202973_7a52e95a76_z.jpg" title="2088202973_7a52e95a76_z" width="620" /></p>
<p>Manche Menschen w&auml;hnen sich im Himmel, wenn sie doch nur mehr Reicht&uuml;mer um sich herum h&auml;tten. Und anderen, anderen reicht ein Blick auf den Himmel, um sich reich zu f&uuml;hlen.&nbsp;</p>
<blockquote>
<p>Eines Tages gingen drei J&auml;ger durch einen dunklen Wald. Unterwegs entdeckten sie eine H&ouml;hle. Im Halbdunkel kniete ein Einsiedler auf dem Boden. Sein Gesicht strahlte vor Gl&uuml;ckseligkeit.</p>
<p>Die J&auml;ger begr&uuml;&szlig;ten ihn: &bdquo;Guten Abend, Bruder. Wir w&uuml;nschten, es ginge uns so gut wie dir. Du siehst so gl&uuml;cklich aus.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Ich bin immer gl&uuml;cklich!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;In dieser dunklen einsamen H&uuml;tte tust du Bu&szlig;e und bist auch noch gl&uuml;cklich? Uns fehlt es an nichts, aber wir sind nicht gl&uuml;cklich. Was ist dein Geheimnis?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Das Geheimnis meines Gl&uuml;cks ist hier&ldquo;, antwortete der Einsiedler und winkte die J&auml;ger zu einem kleinen Loch in der H&ouml;hlenwand. &bdquo;Schaut es euch an!&ldquo;</p>
<p>Die J&auml;ger schauten durch das Loch.</p>
<p>&bdquo;Du willst uns wohl zum Narren halten?&ldquo;, riefen sie. &bdquo;Da sind doch nur ein paar Zweige.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Schaut noch einmal genau hin!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Weiter nichts als Zweige und ein kleines St&uuml;ck Himmel!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Das ist das Geheimnis meines Gl&uuml;cks&ldquo;, sagte der Einsiedler. &bdquo;Ein kleines St&uuml;ck Himmel!&ldquo;</p>
<p>		<span style="font-size:10px;">Gefunden auf: <a href="http://www.zen-matrix.de/zen-geschichten/der-eremit-und-die-gluckseligkeit.html">zen-matrix.de </a></span></p>
</blockquote>
<p>Nicht jedes Mal, wenn ich aus meiner Schreibh&ouml;hle krieche und ein kleines St&uuml;ck Himmel sehe, bin ich verz&uuml;ckt, nein, das nicht.</p>
<p>Aaaaber: verbieten k&ouml;nnte es mir auch keiner. Au&szlig;er mir selbst.</p>
<p>Ich kann immerzu alles Vorhandene als olle Zweige und so weiter abtun (wie die J&auml;ger in der Geschichte), und deswegen erst dieses noch jagen, jenes noch jagen, dann gl&uuml;cklich sein wollen.</p>
<p>Ich kann aber auch die Augen weit &ouml;ffnen und dieses sehen, jenes sehen, das mich bereits umgibt &#8230; den Himmel, meine Freiheit, die gem&uuml;tliche Schreibh&ouml;hle, die Menschen in meinen Leben.</p>
<p>Was brauchen wir denn mehr, als einen Platz zum Schlafen, was zum Essen, liebe Leute &#8230; ein kleines St&uuml;ck vom Himmel?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;">Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/11599314@N00/2088202973">Luz Adriana Villa</a></span></p>
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		<title>Titel wegen Fäkalsprache gelöscht</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 06:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[myMONK's Finest]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung - Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Da l&#246;schte er den Titel aufgrund von F&#228;kalsprache und begann zu schreiben &#8230; Vor ein paar Tagen habe ich in einem Buch von David Foster Wallace eine Geschichte gelesen. Die ging in etwa so: Drei M&#228;nner gehen zum Zelten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="411" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/8495064233_3d1d912d49_z.jpg" title="8495064233_3d1d912d49_z" width="620" /></p>
<p>Da l&ouml;schte er den Titel aufgrund von F&auml;kalsprache und begann zu schreiben &#8230;</p>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich in einem Buch von David Foster Wallace eine Geschichte gelesen. Die ging in etwa so:</p>
<p>	Drei M&auml;nner gehen zum Zelten in einen Wald, einer von ihnen erkl&auml;rt sich bereit, f&uuml;r alle zu kochen. Unter einer Bedingung: wer sich &uuml;ber das Essen beschwert, l&ouml;st ihn automatisch ab und muss an seiner Stelle f&uuml;r alle kochen. Den anderen beiden M&auml;nnern schmeckt das Essen des Kochs sehr gut. Nach einigen Tagen gibt es jedoch ein Problem: der Koch m&ouml;chte nicht mehr kochen. Also lassen seine M&uuml;he und der Geschmack nach, er l&auml;sst das Essen anbrennen oder zerkochen oder serviert es fast roh. Als sich dann noch keiner beschwert (der ihn dann als Koch h&auml;tte abl&ouml;sen m&uuml;ssen), sch&uuml;ttet er Seife in den Kaffee, mischt Dreck unters Essen &#8230; aber auch das bleibt ohne Erfolg: niemand beschwert sich. Dem Koch reicht es also so langsam und er beschlie&szlig;t, noch einen Schritt weiter zu gehen. Er sucht den Wald nach M&auml;usekot ab. Er findet M&auml;usekot. Und er br&auml;t den M&auml;usekot an und setzt ihn den beiden anderen M&auml;nnern vor, gemeinsam mit dem Kaffee, in dem inzwischen richtig viel Seife schwimmt. Die beiden M&auml;nner machen sich also &uuml;ber das Festmahl her und der Koch grinst sie voller Erwartung an. Die beiden Essenden schauen sich an und verziehen ihr Gesicht. Dann sagt einer von ihnen zum Koch: &quot;Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber das Essen sieht sehr nach M&auml;usekot aus und schmeckt auch danach. Trotzdem: Kompliment!&quot;.</p>
<p>	Die beiden M&auml;nner beschweren sich also nicht und essen lieber weiterhin Schei&szlig;e, als selbst kochen zu m&uuml;ssen. Ich hab &uuml;brigens anderthalb Jahre oder so etwas ganz &auml;hnliches gemacht (tausche Vogelkot gegen Mikrowellentortellonismitsahnesauce aus). Tagein, tagaus, Schei&szlig;e rein, Schei&szlig;e raus. So ziemlich alles w&uuml;rde besser schmecken als die angebratenen Kotk&ouml;ttel (sowie: die Mikrowellengerichte). Und so wahnsinnig anstrengend w&auml;re es nun auch nicht, ein paar vern&uuml;nftige Sachen warm zu machen. </p>
<p>	Naja, jedenfalls l&auml;sst sich das auf viele Sachen &uuml;bertragen, und deswegen erz&auml;hl&#39; ich Dir diese Geschichte, die ich, wie gesagt, aus einem guten Buch habe, &quot;Der Besen im System&quot; von David Foster Wallace.</p>
<p>	Gibt&#39;s bei Dir auch Situationen, in denen Du wie diese beiden M&auml;nner handelst &#8230; und lieber alles hinnimmst und aufnimmst, statt aufzustehen und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen?</p>
<p>Da gibt es doch die Redewendung &quot;Schei&szlig;e fressen&quot;, h&auml;ufig verwendet als Synonym f&uuml;r &quot;f&uuml;r Erfolg hart arbeiten / f&uuml;r Wachstum leiden m&uuml;ssen&quot;.</p>
<p>Wir stehen dann wohl vor der Wahl. Schei&szlig;e fressen, die man uns vorsetzt, oder &quot;Schei&szlig;e fressen&quot; und uns den oft &auml;tzenden Herausforderungen stellen, damit uns das Leben auf lange Sicht gut schmeckt.</p>
<p>	Bis bald und Guten Appetit (die Mikrowelle piept wild, die Kacke ist sozusagen am Dampfen &#8230; nee Spa&szlig;, diese Zeiten sind vorbei).<br />
	&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;">Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/58411470@N00/8495064233">Tristan Schmurr</a><br />
	</span></p>
<p><img alt="" height="1" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/8495064233_3d1d912d49_z.jpg" title="8495064233_3d1d912d49_z" width="1" /></p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>SLOW &#8211; Langsam ist das neue Schnell. Ein Schnecken-Tag.</title>
		<link>http://mymonk.de/slow-der-film/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung - Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Sascha Seifert macht Filme und lebt davon. Sein neuestes Werk hei&#223;t: &#34;SLOW. Langsam ist das neue Schnell &#8211; ein Schneckentag&#34;. Was man von der Hauptfigur des Films, einer Weinbergschnecke, lernen kann, warum Langsamkeit wichtig ist und &#252;ber mehr spricht Sascha [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sascha Seifert macht Filme und lebt davon. Sein neuestes Werk hei&szlig;t: &quot;SLOW. Langsam ist das neue Schnell &#8211; ein Schneckentag&quot;. Was man von der Hauptfigur des Films, einer Weinbergschnecke, lernen kann, warum Langsamkeit wichtig ist und &uuml;ber mehr spricht Sascha mit mir im myMONK-Interview.</p>
<p>Vorab schon mal der Trailer zu seinem <a href="http://www.slowthefilm.com/">Film SLOW, der am 23.05. &uuml;berall in die Kinos kommt</a>:</p>
<p><iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="300" mozallowfullscreen="" src="http://player.vimeo.com/video/57080567" webkitallowfullscreen="" width="400"></iframe></p>
<p><strong>Hi Sascha, ich freu mich, dass ich Dich und das Filmprojekt SLOW den myMONK-Lesern vorstellen darf. Wie geht&rsquo;s Dir gerade?<br />
	</strong></p>
<p>Mir gehts super gut. Wenn der eigene Film ins Kino kommt fühlt man sich als Filmemacher immer super gut! Und gleich mal: Danke für das Interview.</p>
<p>Danke für das Interesse am Film!</p>
<p><strong>Wo und wie lebst Du heute? Und was siehst und hörst Du um Dich herum?<br />
	</strong></p>
<p><img align="right" alt="" height="128" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/image/sascha seifert.png" style="padding-left:8px;" width="128" />Ich wohne und arbeite in Stuttgart und habe das Glück, dass es zum Stadtwald wirklich nur ein Katzensprung ist. Das schätze ich sehr und genie&szlig;e diesen Zugang zur Natur so oft ich nur kann.</p>
<p>Um mich herum sehe und höre ich dieser Tage Frühling und Aufbruch. Erste Triebe und viele Blüten an den Bäumen in den Wäldern und Gärten. Frösche im Teich und an den Wegen &#8230; Vögel überall ab 5 Uhr morgens &#8230; Da wei&szlig; ich wieder warum wir unseren Lebens- und Arbeits-Schwerpunkt an den Waldrand verlegt haben <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der Frühling ist in dieser Umgebung für uns jedes Jahr ein echtes Highlight.</p>
<p><strong>Magst Du uns kurz was über Deinen Weg erzählen? Woher kommst Du, was liegt Dir und was liegt Dir am Herzen?<br />
	</strong></p>
<p>Vom Journalisten über die Kinobranche zum Filmemacher, das ist mein Lebensweg in einem Satz. Wenn ich versuche das inhaltlich zusammenzufassen, dann liegen mir inspirierende Inhalte im Spannungsfeld zwischen Kultur, Spiritualität, Geographie/Politik, Ernährung, Wirtschaftsereignissen und Natur am meisten am Herzen. Da in der Welt Themen zu entdecken, aufzugreifen, zu inszenieren, zu verbreiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen, das treibt mich an. Natürlich frage ich mich dann auch mal, warum ich mir dies oder jenes herausfordernde Projekt nun wieder angelacht habe, aber wenn ich dann sehe, wie etwas seinen Platz in der Welt findet, gibt mir das sehr viel zurück und macht mich glücklich.</p>
<p><strong>Und wie kamst Du auf die Idee zu SLOW?<br />
	</strong></p>
<p>Ich suche immer nach guten Wegen das, was ich den ganzen Tag sehe auch für andere sicht- und erfahrbar zu machen. Zum Beispiel eben gerade Tiere und Natur vor meiner Haustür. Das ist auch eine Welt die mich schon seit meiner Kindheit permanent fasziniert. Als mir bei einem Dreh im Wald um die Ecke hier in Stuttgart klar wurde das gerade die Schnecken der lebendige Beweis dafür sind, welch&#39; gigantische Kraft und verzaubernde Ästhetik in der Achtsamkeit, der Langsamkeit steckt, da begann die Geschichte des SLOW-Projektes.</p>
<p>Der Film war eigentlich schon immer in mir angelegt, er entspricht mir, nur war mir das lange Zeit nicht bewusst. Meine Begeisterung für unsere Natur vor der eigenen Haustüre hat tatsächlich eine gewisse Reifezeit gebraucht, um zu dem Film werden zu können, der seine Hauptakteure ihre grazile Langsamkeit so achtsam leben lässt. Jetzt fühlt es sich sehr stimmig an. Ich kann es kaum glauben, dass der Film nun schon in wenigen Wochen in die Kinos kommt.</p>
<p><strong>Worum genau geht&rsquo;s in SLOW?<br />
	</strong></p>
<p>SLOW ist ein Kinofilm, der zugleich Dokumentarfilm, Tierportrait und cineastische Meditation ist.</p>
<p>Der Schlüssel zum fairen und zukunftsfähigen Umgang mit uns und unserer Welt ist auch die Frage nach der Zeit und Geschwindigkeit, die wir bereit sind für dringende und drängende Prozesse einzusetzen finde ich. SLOW führt uns in eine entschleunigte Welt direkt vor unserer Haustüre und ganz nahe an die verzaubernde Langsamkeit unserer heimischen Schnecken heran. Ein Erlebnis purster Natur, für das ich Menschen die Augen öffnen möchte.</p>
<p><strong>Wie ist der Film entstanden?<br />
	</strong></p>
<p>Wir haben drei Jahre gedreht, geschnitten, produziert. Direkt in den Gärten und Wäldern um die Ecke von unserem Büro. Wir haben dabei ganz bewusst keine Aufnahmen gestellt oder aufwendig ausgeleuchtet. Wir haben einfach viel Zeit drauf verwendet die Tiere in ihrem natürlich Lebensraum zu beobachten und zu filmen.</p>
<p><strong>Warum wird LANGSAM immer beliebter?<br />
	</strong></p>
<p>Wird es das wirklich? Ich habe eher das Gefühl das wir als Species Mensch unsere Leben immer mehr beschleunigen.</p>
<p>Weil so viele Tonangeber gerade unserer westlichen Gesellschaften noch immer den falschen Göttern huldigen. Da gilt unreflektiertes Wirtschaftswachstum als einziges Ziel, gebaut werden dabei starre Strukturen statt flexibler Formen. Angst vor Neuem Denken wird geschürt. Dazu kommen Kontroll- und Sicherheits-Wahnwitz, Schönrechnerei, Mangelde Achtung vor dem Leben etc. etc.</p>
<p>Noch immer scheint oft zu gelten &ldquo;Wer hetzt hat schon keine Zeit zum Nachdenken&rdquo;. Leser, die mal mit dem Auto selbst am Steuer für zwei Stunden in der allgemeinen Sonntags-Rangelei auf der Autobahn von A nach B unterwegs waren und sich hinterher bewusst überlegt haben auf was sie dabei die meiste Zeit fokussiert waren wissen ziemlich genau was ich meine. Und das läuft dann unter Sonntags-Ausflug. Ein Tag der zur Entspannung da ist. Reisen statt Rasen fühlt sich ganz sicher anders an. Die Idee von Qualität und bewusster Langsamkeit ist für mich gesellschaftlich noch lange nicht nicht weit genug verbreitet.</p>
<p>Aber ja, es wird heute zumindest mehr davon geredet als noch vor einiger Zeit und ich hoffe das wir mit dem Film SLOW dazu beitragen können auch den SLOW-Gedanken an sich weiter zu verbreiten.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Natur für die Entschleunigung?<br />
	</strong></p>
<p>Eine sehr gro&szlig;e.</p>
<p>Die Natur ist eine unglaublich machtvolle, sehr gut zugängliche Resource zur Entschleunigung.</p>
<p>Die Japaner nennen den Effekt von Natur Shinrin-yoku was sich ungefähr mit &ldquo;Baden in Waldluft&rdquo; übersetzten lässt.</p>
<p>Aber Achtung liebe Leser <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ihr solltet das nicht unbedingt mit der klassischen Deutschen Wanderung gleichsetzen. Auch mit Joggen oder jedem anderen Wald-Weg-Sport hat das nur bedingt was zu tun. Pfunde wegtrainieren ist eine Sache. Wirklich entschleunigen ist eine andere.</p>
<p>Es geht bei der Idee von Shinrin-yoku vielmehr um einen achtsamen Umgang mit der Natur. Laufen,</p>
<p>wahrnehmen was einen wirklich umgibt. Achtsam sein. Natur wirklich wahrnehmen. Ohne Reden. Ohne iPod. Ohne Telefon. Kein Leistungsdruck in irgendeiner Form dabei.</p>
<p>Am Besten auch mal in aller Ruhe wo lang gehen wo niemand oder zumindest kaum jemand ist.</p>
<p>Der in meinem Film zitierte Buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh praktiziert bei seinem Retreats immer die sogenannte Gehmeditation. Langsames, bewusstes gehen. Den Weg als Ziel bewusst wahrnehmen.</p>
<p>Die Natur kann bei solchen Übungen sehr helfen. Rein physikalisch gesehen absorbiert eine Menge von Büschen und Bäumen beispielsweise Gräusche. Darum sind mitten im Wald viele Zivilisationsgeräusche weg oder zumindest nur noch sanft wahrnehmbar. Das hilft beim Entspannen. Und die Pflanzen geben uns Menschen frische Luft. Das merken wir wohhltuend beim atmen. Zusammen sind das schon mal zwei gute Voraussetzungen um zu Entschleunigen. Der klassichen Bergwander-Effekt eben den viele Leute sicher kennen. Eigentlich macht man nichts au&szlig;er 1, 2 Tage den Berg hoch- und runterlaufen. Über Steine, vorbei an Tannen und Kiefern. Und trotzdem fühlt man sich am Ende absoult entspannt. Das schafft ein klassischer Strandurlaub in vielen Fällen nicht so gut wenn wir ehrlich sind. (Was nicht hei&szlig;en soll das im Meer Baden keine spa&szlig;ige Sache ist! <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Wenn man der Natur selbst wirklich Raum gibt merkt man schon nach einer Weile wie gut das tut.</p>
<p>Ganz tief im Innern. Aber der Mensch mu&szlig; sich dafür eben öffnen und das auch zulassen wollen. Wer mit der eignen Wahrnehmung dabei ein bisschen spielt kann sich so auch seine ganz eigene Entspannungs-Technik zulegen. Da hilft dann mitunter auch schon der eine Baum im Park um die Ecke für die Mittagspause richtig weiter.</p>
<p><strong>Die Hauptdarstellerin in SLOW ist eine Weinbergschnecke. Was kann man von ihr lernen?<br />
	</strong></p>
<p>Das die wahre Kraft in der Ruhe liegt.</p>
<p>Es gibt ja diese Aussage, das Katzen die wahren Zen-Meister sind. Und wenn ich unsere Büro-Katze so angucke dann ist das sicherlich richtig was dran.</p>
<p>Aber nach 3 Jahren Schnecken durch die Kamera beobachten glaub ich auch: Katzen mögen Meister sein, die wahren Yodas sind Schnecken <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was empfiehlst Du jemandem, der sein Leben entschleunigen will, aber gar nicht wei&szlig;, wo er ansetzen soll?</p>
<p>Weil wir&#39;s oben davon hatten, zunächst mal: Shrin-Yoku ausprobieren <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten:</p>
<p>Durchatmen.<br />
	Achtsamkeit.<br />
	Immer wieder zurück in den Moment. Was mach ich grade?<br />
	Wie mach ich es?<br />
	Warum mach ich es?</p>
<p>Da ergeben sich schon von ganz alleine die richtigen Fragen und die richtigen Antworten darauf. Dann mu&szlig; der Menschn natürlich ehrlich sein im Umgang mit dem was er dabei über sich lernt.</p>
<p>Gut ist auch von der Theorie in die Praxis kommen:</p>
<p>Konkret mal ein, zwei Meditations-Techniken ausprobieren und die in den Alltag integrieren die am Besten funktioniert. Da gibt es Kurse, Bücher, auch online oder als Apps werden viele Sachen angeboten. Oder ein Wochenend-Seminar besuchen. Für all das mu&szlig; man nirgends gleich Mitglied werden oder sich für eine Religion entscheiden.</p>
<p>Oder eben Yoga machen, was ja kurz gesagt auf eine Art auch nix anderes als Gymnastik in Verbindung mit Achstamkeitsübungen ist.</p>
<p>Einfach nur mal bewusst still hinsitzen am Sonntag nachmittag kann auch nicht schaden.</p>
<p>Und dabei: Telefon aus! Internet aus! TV aus! Wer das 10 Minuten durchzieht ist auf dem richtigen Weg.</p>
<p>Aus dem Hamsterrad der Angestelltenwelt auszusteigen ist ein Weg, sein Leben langsamer zu machen. Was würdest Du würdest Du einem Freund sagen, der mit Dir an einem Frühlingsmorgen auf einer Bank sitzt, auf einen See blickt und Dir erzählt: &bdquo;Ich habe einen gro&szlig;en Traum, ich will aussteigen und in Ruhe mein eigenes Ding machen, aber mir fehlt der Mut&ldquo;?</p>
<p>Hm &#8230; da könnte ich jetzt locker ein Buch drüber schreiben. <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich versuch es stattdessen mal mit meinem vier Lieblingszitaten zusammen zu fassen:</p>
<p><em>&quot;All jene die versuchen Freiheit gegen Sicherheit einzutauschen werden nichts von beidem erreichen.&quot; Benjamin Franklin</em></p>
<p><em>&quot;Das Geheimnis von Freiheit ist Mut.&quot; Perikles</em></p>
<p><em>ૐ</em> (Das Symbol steht f&uuml;r die Silbe OM aus der Sanskrit-Sprache und ist bei Leuten die Yoga machen sehr h&auml;ufig verwendet. In der Meditation wird es seit Jahrtausenden verwendet um K&ouml;rper, Geist und Seele zur Harmonie zu bringen. Und ohne zumindest irgendeine Art von Harmonie geht gar nix.)</p>
<p><em>Namaste. (</em>Das Wort Namaste ist als Gru&szlig;wort vor allem in Indien gebr&auml;uchlich und dr&uuml;ckt Ehrerbietung f&uuml;r einen anderen Menschen aus. W&ouml;rtlich &uuml;bersetzt hei&szlig;t es &quot;Verehrung Dir&quot;. Ein Ausdruck von Achtung f&uuml;r den gegr&uuml;&szlig;ten Mitmenschen, den wir hier in Deutschland heute kaum zum Ausdruck bringen. Obwohl es gerade in unserem Alltagsleben sehr wichtig ist anderen Menschen tief schauend zu achten damit &uuml;berhaupt einen wirkliche Beziehung entstehen kann. Und die ist ja dann wichtige Grundlage f&uuml;r alles Weitere. Eben zum Beispiel im Gesch&auml;ftsleben &#8230;)</p>
<p>In diesem Sinne: Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten. Denken. Fühlen. Einfach machen. Und dabei Achtsam sein. Mit sich selbst. Und mit dem was entlang des Weges passiert.</p>
<p><strong>Du hast verschiedene Unternehmen (mit-)gegründet. Was sind Deiner Erfahrung nach die drei wichtigsten Dinge, die eine erfolgreiche Gründung ausmachen?<br />
	</strong></p>
<p>Auch hier sind glaub ich Zitate der besten Weg viel zu sagen ohne zu viele Worte:</p>
<p><em>&ldquo;Done ist better then perfect.&rdquo; (Quelle unbekannt; hängt auf jeden Fall in den Facebook HQs an der Wand)</em></p>
<p><em>&ldquo;Be yourself the change you want to see in the world.&rdquo; (Mahatma Gandhi)</em></p>
<p><em>&ldquo;No story, no fun.&rdquo; (Mouna)</em></p>
<p><strong>Und welche häufigen Fehler?</strong></p>
<p>Zu denken, dass die Arbeit weniger wird. Zu denken, dass man damit schnell reich werden kann. Zu denken, es ginge nicht um die Sache an sich. Aller wirklich erfolgreichen Unternehmer haben eine Vision; auch egal was man von der individuell halten mag. Aber sie haben eine Vision. Ohne Vision geht nix. Aber das ist ja der Punkt: Wer einer Vision folgt wird Arbeit nicht als Arbeit empfinden. Und Geld wird zweitrangig. Allerdings sollte man darüber nicht vergessen sich auch mal zu entspanne. Zum Beispiel in der Natur &#8230;</p>
<p><strong>Wie findet man Mitstreiter und Unterstützer, die Du ja auch für Deine Filmprojekte meistens brauchst?<br />
	</strong></p>
<p>Bisher hat sich das immer über die jeweils vorhergehenden Projekte ganz gut ergeben.</p>
<p>Es hilft aber dabei immer in Bewegung zu bleiben und zu wissen was man will. Körperlich, geistig. Aber gute Freunde und Mitstreiter kann man nie genug haben.</p>
<p>Wer Interesse hat was zu bewegen soll sich gerne jederzeit melden. Jetzt! <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wo können die Leser mehr über Dich und SLOW erfahren?<br />
	</strong></p>
<p>Am Besten unter <a href="http://www.slowthefilm.com">www.slowthefilm.com</a> anfangen. Die Seite linkt zu all unseren Webinhalten.</p>
<p>Wer weiter ins Detail will kommt zu einer der Vorstellungen wo ich anwesend bin (Termine: Online) oder schreibt mir eine Nachricht.</p>
<p><strong>Wann läuft der Film an? Wo kann man ihn sehen?<br />
	</strong></p>
<p><span style="background-color:#ffff00;">Ab 23. Mai 2013 ist SLOW überall im Kino.<br />
	</span></p>
<p>Etwas später gibt es dann SLOW sicher auch als VOD/Online-Programm und als DVD. Wir kommunizieren die Infos dazu immer zeitnah über alle Online-Kanäle.</p>
<p><strong>Herzlichen Dank und viel Erfolg mit SLOW. Ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen.<br />
	</strong></p>
<p> <img src='http://mymonk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich danke vielmals! #slowsome #slow Wir sehn uns im Kino!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.slowthefilm.com/"><img alt="" class="aligncenter size-large wp-image-10031" height="309" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/slow-der-film--1024x791.png" title="slow der film" width="400" /></a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
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		<title>Am Ziel der Träume: Die Hölle?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 05:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[myMONK's Finest]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung - Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sitzt Du also, am Ziel Deiner Tr&#228;ume. Du bist am Ende. Angekommen. Genug Geld auf der Kante, Du musst nie wieder einen Finger krumm machen. Feiner Sand unter den F&#252;&#223;en, t&#228;glichen Sex on the beach in der Hand und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="414" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/7710205034_191b15d3a1_z.jpg" title="7710205034_191b15d3a1_z" width="620" /></p>
<p>Da sitzt Du also, am Ziel Deiner Tr&auml;ume. Du bist am Ende. Angekommen. Genug Geld auf der Kante, Du musst nie wieder einen Finger krumm machen. Feiner Sand unter den F&uuml;&szlig;en, t&auml;glichen Sex on the beach in der Hand und auch sonst, eine Bucht vor Augen, ein Surfbrett neben Dir, die Sonne &uuml;ber Dir, jeden verdammten Tag.</p>
<p>Wie f&uuml;hlt sich das an, wie stellt sich das vor? Traumhaft, albtraumhaft, h&ouml;llisch?</p>
<p>Schauen wir uns mal diesen Mann an, der erst vor ein paar Stunden gestorben ist (in der Akte steht etwas von Herzinfarkt w&auml;hrend eines Meetings, er war ein strebsamer Mann mit dem gro&szlig;en Traum vom Aussteigen und davon, die Seele so tief baumeln lassen zu k&ouml;nnen, bis sie fast auf dem Boden schleift).</p>
<blockquote><p>Nachdem der Mann gestorben war, fand er sich an einem wundersch&ouml;nen Ort wieder. Ein anderer Mann in edler Kleidung kam auf ihn zu und sagte:</p>
<p>	&quot;Ich stehe zu Ihrer Verf&uuml;gung. Sie k&ouml;nnen alles haben, was Sie sich w&uuml;nschen &#8211; alle erdenklichen Speisen und alle Besitzt&uuml;mer.&quot;</p>
<p>	Der Mann freute sich und genoss die leckersten Speisen und all seinen neuen Besitz.</p>
<p>	Nach einiger Zeit wurde es ihm langweilig und er rief den Mann in der edlen Kleidung zu sich.</p>
<p>	&quot;Ich mag nichts Neues besitzen und ich mag auch nicht mehr essen. Ich brauche eine Aufgabe. Sag, welche Arbeit kannst du mir geben?&quot;</p>
<p>	Da sch&uuml;ttelte der andere langsam den Kopf und sprach: &quot;Es tut mir leid, aber diesen Wunsch kann ich Ihnen nicht erf&uuml;llen, denn es gibt hier keine Arbeit f&uuml;r Sie.&quot;</p>
<p>	Darauf rief der Mann: &quot;Aber was soll ich denn tun? Ebenso gut k&ouml;nnte ich in der H&ouml;lle schmoren!&quot;</p>
<p>	Der andere antwortete leise: &quot;Was glauben Sie, wo Sie hier sind?!&quot;</p>
<p>	<span style="font-size:10px;">(Nach Margret Stevens, leicht ge&auml;ndert)</p>
<p>	Gefunden bei: <a href="http://regenbogenklang.gmxhome.de/t3k.htm">J&uuml;rgen G&ouml;tz</a></span></p></blockquote>
<p>Ich glaube, so geht&#39;s vielen. Mir w&uuml;rde es auch so gehen. Und im ganz Kleinen &#8211; ohne Sand, Surfbrett, Bucht und Dauersonne &#8211; ging&#39;s mir auch schon manchmal so. So ohne Job, gr&ouml;&szlig;tenteils ohne Termine. Nicht das ich auch nur ann&auml;hernd ausgesorgt h&auml;tte, davon bin ich weit, weit entfernt. Aber: ich kann blau machen, wann ich will. Das klang sehr verlockend in meinen Ohren, als ich noch Angestellter war, und ich w&uuml;rde auch nie wieder ins Hamsterrad zur&uuml;ckspringen wollen. Doch bringt es neue Herausforderungen mit sich. Will man sich in dieser Bucht, von der die Rede war, nicht vor lauter Langeweile und Leere totsaufen, braucht man irgendeine Aufgabe &#8211; und die Selbstdisziplin, sich ihrer anzunehmen.</p>
<p>Das, wovon so viele von uns regelm&auml;&szlig;ig tr&auml;umen &#8230; endlich in Ruhe gelassen zu werden, nichts zu tun zu haben, der gro&szlig;e Traum vom Aussteigen und Amstrandrumh&auml;ngen eben &#8230; der entpuppt sich bald als Hinterhalt, in dem die Seele und die Lebensfreude restlos aufgefressen werden von einer allm&auml;chtigen &Ouml;de, die schon so manchen um den Verstand und um die Ecke gebracht hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;">Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/24141546@N06/7710205034">Manuela de Pretis </a><br />
	</span></p>
<p><img alt="" height="1" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/7710205034_191b15d3a1_z.jpg" title="7710205034_191b15d3a1_z" width="1" /></p>
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		<title>Gott lebt! &#8230; Im Gehirn.</title>
		<link>http://mymonk.de/gott-lebt-im-gehirn/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung - Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es folgt ein Gastbeitrag von Thomas Pfitzer: Andrew Newberg, Radiologe an der University of Pennsylvania in Philadelphia wagt einen Br&#252;ckenschlag zwischen Naturwissenschaft und Spiritualit&#228;t. Der junge Arzt, selbst religionslos, sagt, dass sein Engagement dem Forschertrieb und einem Faible f&#252;r Philosophie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="406" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/7912377858_3f1d150a1f_z.jpg" title="7912377858_3f1d150a1f_z" width="620" /></p>
<p><strong>Es folgt ein Gastbeitrag von <a href="http://wingwave-rhein-neckar.de">Thomas Pfitzer</a>:<br />
	</strong></p>
<p>Andrew Newberg, Radiologe an der University of Pennsylvania in Philadelphia wagt einen Br&uuml;ckenschlag zwischen Naturwissenschaft und Spiritualit&auml;t.</p>
<p>Der junge Arzt, selbst religionslos, sagt, dass sein Engagement dem Forschertrieb und einem Faible f&uuml;r Philosophie entspringt.</p>
<p>Und so sieht die Versuchsaufstellung aus: ein meditationserfahrener Mann hat in seinem linken Arm eine Kan&uuml;le ein d&uuml;nner Schlauch f&uuml;hrt unter der T&uuml;r hindurch in ein Nachbarzimmer.</p>
<p>Dort wartet Newberg darauf, dass er mittels eines Signals &uuml;ber einen Baumwollfaden vom meditierenden das Zeichen erh&auml;lt, dass der H&ouml;hepunkt der Selbstversenkung erreicht ist.</p>
<p>Nach etwa einer Stunde ist es dann so weit. Als Newberg einen Zug am Baumwollfaden sp&uuml;rt, injiziert er eine sehr leicht radioaktive Substanz in den langen Infusionsschlauch. Die strahlenden Molek&uuml;le flie&szlig;en in die Vene des Probanden und werden rasch in dessen Gehirn weitergeleitet. </p>
<p>	Dort bleiben sie in den Zellen f&uuml;r mehrere Stunden aktiv &#8211; wobei die Konzentration um so h&ouml;her wird, je aktiver ein Gehirnteil ist. Nach der Meditation wird die Versuchsperson mittels einer Spect&ndash;Kamera (single-photon emission computed tomography) gescannt. Die Spect rotiert um den Kopf des Mannes und zeichnet dabei die Verteilung der Radioaktivit&auml;t auf. Nach einer Stunde hat man einen &quot;Schnappschuss&quot; der Gehirnvorg&auml;nge.</p>
<p>	Mit acht weiteren Meditierenden und drei betenden Franziskaner-Nonnen hat Newberg mittlerweile den gleichen Versuch gemacht.</p>
<p>Die Spect-Aufnahmen enth&uuml;llten bei allen deutliche Ver&auml;nderungen. Ein Areal im vorderen Stirnlappen leuchtete hell auf, eine Region im Scheitellappen reduzierte ihre Aktivit&auml;t.<br />
	&nbsp;<br />
	Newberg stellt folgendes Modell auf: Meditation beginnt mit dem Willen, alle Gedanken, Gef&uuml;hle und Wahrnehmungen auszuschalten. Die Konzentration auf dieses Ziel regt die Neuronent&auml;tigkeit des Aufmerksamkeitszentrums im Stirnbereich des Gehirns an. Dem Hippocampus wird dadurch signalisiert den Zufluss neuronaler Informationen zu bremsen. Durch diese Blockade wird ein Areal im Scheitellappen zunehmend von neuronalen Impulsen abgeschnitten. Das rechte Scheitelareal ist zust&auml;ndig f&uuml;r unsere Orientierung im Raum. Fehlen ihm die notwendigen Reize, ergibt sich ein &bdquo;subjektiver Eindruck v&ouml;lliger Raumlosigkeit&ldquo;, den der Geist als unendlichen Raum und als Ewigkeit interpretiert.<br />
	&nbsp;<br />
	Das analoge linke Hirnareal erzeugt eine Vorstellung von den Begrenzungen unseres K&ouml;rpers. Der Totalausfall von Signalen auf dieser Seite bedeutet, dass &quot;die Wahrnehmung von sich selbst grenzenlos wird&quot;. </p>
<p>	Dieser Zustand k&ouml;nnte die mystischen Erfahrungen vieler Menschen erkl&auml;ren, die das Gef&uuml;hl der Verschmelzung des selbst mit der Welt, die Aufl&ouml;sung von Zeit und Raum hatten; oder aus der Sicht eines Buddhisten: das Nirwana erreichten. (Nirwana: &bdquo;erl&ouml;schen, erfassen, verwehen&ldquo; im Sinne einer Ausl&ouml;schung aller mit der Vorstellung vom Dasein verbundenen Faktoren, wie Ich-Sucht, Gier, Verblendung).</p>
<p>&Auml;hnliche Ph&auml;nomene kennen Christen wenn sie intensiv beten. Auch der Tanz der Derwische f&uuml;hrt zu diesem Trancezustand.</p>
<p>	Die scheinbare Aufl&ouml;sung der K&ouml;rpergrenzen f&uuml;hrt so zu einer Vereinigung mit Gott &#8211; zu der in Theologie und Philosophie viel diskutierten &bdquo;unio mystica&ldquo; (eine Erfahrung, bei der das Alltagsbewusstsein eines Menschen &uuml;berschritten wird und eine besondere dauerhafte Einsicht in eine, wie auch immer geartete gesamtheitliche Wirklichkeit erlangt wird &ndash; Zitat Wikipedia). <br />
	&nbsp;<br />
	Newberg: &bdquo;Wenn ein Mensch die Erfahrung der Gegenwart Gottes macht, kann ich sagen, was dessen Gehirn dabei tut; aber ich kann nichts dar&uuml;ber aussagen, ob dieser Mensch sich wirklich in Gottes Gegenwart befindet.&quot; </p>
<p>Der Radiologe betont, er habe hier den Nachweis, dass die diversen Beschreibungen spiritueller Erlebnisse &quot;kein Ergebnis emotionaler Defekte oder schlicht Wunschdenken sind&quot;, keine mentalen Ausgeburten von Sonderlingen, sondern &quot;biologisch real&quot;. Er sagt weiterhin: &bdquo;Unser Gehirn ist durch seine Architektur pr&auml;destiniert f&uuml;r solche Erfahrungen&ldquo;. </p>
<p>	Folglich ist &bdquo;Gott&ldquo; ein Konzept unseres Gehirns &ndash; oder &bdquo;nur&ldquo; ein Konzept unseres Gehirns?</p>
<p>	Dar&uuml;ber k&ouml;nnte man meditieren&#8230;</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<table border="1" cellpadding="1" cellspacing="1" style="width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><strong><img align="right" alt="" height="190" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/image/thomas pfitzer.jpg" style="padding-left: 10px;" width="199" /></strong><em><strong>Text von und herzlichen Dank an:</strong></em></p>
<p><strong>Thomas Pfitzer</strong><br />
					Praxis f&uuml;r Leistungscoaching und Mentaltraining<br />
					Uhlandstr. 8<br />
					67069 Ludwigshafen<br />
					Tel.: 0176 96 255 796 oder 0621 592 48 92<br />
					<a href="http://wingwave-rhein-neckar.de">http://wingwave-rhein-neckar.de</a><br />
					<a href="mailto:coach@wingwave-rhein-neckar.de">coach@wingwave-rhein-neckar.de</a></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;"><br />
	Photo (oben): <a href="http://www.flickr.com/photos/aigle_dore/7912377858/sizes/z/in/photostream/">Moyan Brenn</a><br />
	</span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
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		<title>Wie man nicht vor die Hunde geht</title>
		<link>http://mymonk.de/wie-man-nicht-vor-die-hunde-geht/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 23:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung - Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[myMONK's Finest]]></category>

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		<description><![CDATA[Hund bei&#223;t Frau, als Frau sich mit Frauchen streitet. Und zwar die Nase ab. In der Zeitung stand, die Nase sei nicht wiedergefunden wurden. Muss ich gerade wieder dran denken. &#220;ble Sache. Mit manchen Hunden sollte man sich nicht anlegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="414" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/4932641138_01c7bea9c5_z.jpg" title="4932641138_01c7bea9c5_z" width="620" /></p>
<p>Hund bei&szlig;t Frau, als Frau sich mit Frauchen streitet. Und zwar die Nase ab. In der Zeitung stand, die Nase sei nicht wiedergefunden wurden. Muss ich gerade wieder dran denken. &Uuml;ble Sache. Mit manchen Hunden sollte man sich nicht anlegen, sch&auml;tze ich. Und mit manchen Menschen. Und dann gibt es noch ein paar Dinge, um die man einen gro&szlig;en Bogen machen sollte, wenn man nicht vor die Hunde gehen will. Dem Schreiben zu verfallen zum Beispiel, aber auch jeder anderen Sache, die man so liebt, dass man irgendwann wahnsinnig wird und komplett durchdreht und sich den Stift oder Pinsel oder Schraubenzieher oder was wei&szlig; ich was ins Auge rammt.</p>
<p>	Der miesepetrige Autor Houellebecq schreibt:</p>
<blockquote>
<p>Die unerm&uuml;dliche Arbeit an Ihren Obsessionen wird schlie&szlig;lich ein sentimentales Wrack aus Ihnen machen, das von Angst zernagt und von Apathie zugrunde gerichtet wird. Aber, ich sage es noch einmal, es gibt keinen anderen Weg, Sie m&uuml;ssen sich zu dem Punkt vorarbeiten, von dem es keine R&uuml;ckkehr gibt. Den Kreis zerst&ouml;ren. Und ein paar Gedichte hervorbringen, bevor Sie am Boden zusammenbrechen. Sie werden unermessliche R&auml;ume geschaut haben. Jede gro&szlig;e Leidenschaft m&uuml;ndet im Unendlichen.</p>
</blockquote>
<p>Wahnsinnig zu werden, durchzudrehen und vor die Hunde zu gehen, das geh&ouml;rt unbedingt dazu, meint Houellebecq also. Wenn man etwas erschaffen will, muss man sich aufopfern. </p>
<p>	Ich habe aber keine Lust, mich aufzuopfern. Ich wusste nur nicht, ob ich eine Wahl hab. Die Inselurlauber, die von irgendwelchen irren Kannibalen in einen gro&szlig;en Topf gesteckt werden, suchen sich das ja auch nicht aus. Sie opfern sich nicht, nicht f&uuml;r eine h&ouml;here Sache oder auch nur f&uuml;r den guten Geschmack. Sie werden geopfert. Falsche Insel, Pech gehabt. Mit dem Schreiben geht&rsquo;s mir manchmal genau so. Ich will schreiben, ich muss schreiben. Da l&auml;uft es erst, und dann l&auml;uft es nicht mehr, dann kommen die &Auml;ngste und die Apathie und das Ganze verwrackt mich sentimental. </p>
<p>	Drei Wege kenn&rsquo; ich, die da wieder rausf&uuml;hren. Alkohol ist der eine. Der andere: sitzen bleiben und den Hunden, vor die man zu gehen droht, mitten in die sabbernde, zuckende Fresse zu schauen und in die Augen, in denen sich schon das eigene Blut spiegelt, noch bevor die Viecher das erste Mal zugebissen haben. Der dritte Weg hei&szlig;t Abstand.</p>
<p>	Alkohol f&auml;llt raus, zumindest als Dauerl&ouml;sung. Es l&ouml;st doch weniger Probleme als Hirnzellen auf. F&uuml;r den zweiten Weg, Schau-mir-in-die-Augen-Baby-Dog, fehlte mir die Kraft in den letzten Wochen. &Uuml;brig blieb nur der dritte Weg. Abstand gewinnen und halten. Genau das habe ich gemacht, wie Dir aufgefallen sein wird, wenn Du regelm&auml;&szlig;ig myMONK liest. </p>
<p>	Wie lange diese Phase noch dauert, wie lange ich noch wie viel Abstand zu dieser Sache hier brauche, wei&szlig; ich nicht. Jedenfalls hab ich schon seit zwei oder drei Wochen kaum noch hier geschrieben, kaum noch Mails beantwortet und vor allem nichts gelesen, das auch nur im Entferntesten zu tun hat mit myMONK. Ich merke schon seit einigen Tagen, wie sich die Akkus wieder aufladen, in ihrem Tempo, und ich lasse sie gern aufladen, in ihrem Tempo, bevor sie komplett runter sind und vielleicht sogar auslaufen und alles vergiften. </p>
<p>	Ich hab immer noch keine Ahnung, ob es stimmt, was Houellebecq schreibt. Mir ist aber klar geworden, dass es zu nichts Gutem f&uuml;hrt, wenn man permanent mit dem Fu&szlig; auf dem Gas unterwegs ist und mit seiner grenzenlosen Leidenschaft die Stra&szlig;en herunterbrettert und mit jedem Meter mehr vergisst, wo die Bremsen sind. F&uuml;r mich ist das eine neue Erfahrung. Ist zwar nicht das erste Mal, dass da eine Horde Hunde auf mich zukommen, aber das erste Mal, dass sie auf mich zukommen, w&auml;hrend ich das tue, was ich liebe. </p>
<p>	Der M&ouml;nch in mir, wenn Du so willst, hat es mir gefl&uuml;stert: Tim, setz Dich ab, setz Dich hin, lass Dir nicht in den Kopf setzen, dass Du kopflos schuften und nasenlos vor die Hunde gehen musst, um etwas Gro&szlig;es auf die Beine zu stellen. Dieser M&ouml;nch, der in uns allen oder doch zumindest den meisten hockt und auf unser gesammeltes Wissen und Fehlwissen schei&szlig;t, ist ein verdammtes Genie, wenn Du mich fragst. Und deswegen h&ouml;re ich auf ihn.</p>
<p>	Das ist der Grund, warum Du hier zurzeit wenig von mir liest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;">Photo: <a href="http://www.flickr.com/photos/40936370@N00/4932641138">thierry ehrmann</a></p>
<p>	</span></p>
<p><img alt="" height="1" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/image/vor die hunde.jpg" width="1" /></p>
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		<title>Echt. Selbstbewusst. Sein. &#8211; Interview mit Joachim</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 06:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>myMONK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innere Ruhe & Selbstveränderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist Selbstbewusstsein &#8211; und was hat es mit Arroganz zu tun? Warum f&#228;llt es uns oft so schwer, zu uns zu stehen &#8211; und wie k&#246;nnen wir es dennoch schaffen? Dies und mehr im Interview mit Joachim von leben-ohne-limit.com. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" height="377" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/image/selbstbewusst.jpg" width="620" /></p>
<p>Was ist Selbstbewusstsein &#8211; und was hat es mit Arroganz zu tun? Warum f&auml;llt es uns oft so schwer, zu uns zu stehen &#8211; und wie k&ouml;nnen wir es dennoch schaffen? Dies und mehr im Interview mit Joachim von <a href="http://leben-ohne-limit.com">leben-ohne-limit.com</a>.</p>
<p>
	<strong>Hi Joachim, vielen Dank f&uuml;r Deine Zeit. Was ist &bdquo;Dein Weg&ldquo;, wo begann er mit welchen Schmerzen und Tr&auml;umen, und wo f&uuml;hrt er Dich hin?</strong></p>
<p>	<img align="right" alt="" height="292" src="http://mymonk.de/wp-content/uploads/image/joachim hilbert hoch.jpeg" style="padding-left: 8px;" title="Joachim Hilbert" width="207" />Vor 10 Jahren trieb ich ein wenig planlos durch das Leben. Meine Ziele und W&uuml;nsche waren eher allgemeiner Natur. Vor allem waren die Ziele nicht besonders befriedigend, wenn ich sie erreicht hatte. Irgendwann ging mir auf, dass dieses Rennen auf Dauer keine Freude bereitet.</p>
<p>	Also richtete ich meinen Fokus mehr nach Innen. Ich begann, meine Ansichten in Frage zu stellen und immer mehr Verantwortung f&uuml;r mein Handeln zu &uuml;bernehmen. </p>
<p>	Wohin mich der Weg f&uuml;hrt?</p>
<p>	Ich hoffe, einfach den Augenblick genie&szlig;en zu k&ouml;nnen, so wie er ist.</p>
<p>	Einfach zu sein.&nbsp; </p>
<p>	<strong>Welche Rolle spielt Deine Website f&uuml;r Deinen Weg? Warum gibt es sie &ndash; und was gibt es dort f&uuml;r den Leser zu finden?</strong></p>
<p>	Lange Zeit stand f&uuml;r mich fest: Ich bin nicht kreativ. Deswegen versuchte ich auch gar nicht, irgendetwas in dieser Richtung zu unternehmen. Ist manchmal schon komisch, mit welchen Glaubenss&auml;tzen man sich begrenzt.</p>
<p>	Anfang 2011 war es dann soweit. Ich schraubte meine Anspr&uuml;che herunter und riskierte, Neuland zu betreten. Insofern ist die WebSeite Leben ohne Limit ein wichtiger Schritt in meinem Leben. Ein Schritt heraus aus den eigenen Beschr&auml;nkungen.</p>
<p>	Ich m&ouml;chte meinen Leserinnen und Lesern Anregungen und Perspektiven anbieten. Die M&ouml;glichkeit innezuhalten und &uuml;ber das eigene Leben nachzudenken.</p>
<p>Keine schnellen und fertigen Antworten wie das Leben zu sein hat. Dabei konzentriere ich mich auf die Themen Selbstbewusstsein, Kommunikation, Achtsamkeit, Selbstorganisation und Kreativit&auml;t.</p>
<p>	In den letzten Monaten ver&ouml;ffentliche ich zudem verst&auml;rkt Interviews mit Autoren und Coachs. Dadurch kommt mehr Vielfalt ins Spiel und der Horizont wird breiter.</p>
<p>	<strong>Eines der gro&szlig;en Themen Deiner Seite ist Selbstbewusstsein. Was ist Selbstbewusstsein?</strong></p>
<p>	Unser Selbstbild entscheidet in einem hohen Ma&szlig;e, wie wir etwas erleben und was wir uns zutrauen. Deshalb ist es so wichtig, was wir &uuml;ber uns denken. Von allen Urteilen, die wir im Leben f&auml;llen, ist keines so wichtig wie das, das wir &uuml;ber uns selbst f&auml;llen. Wenn wir uns von den eigenen Begrenzungen wie Zweifel und Wertlosigkeit befreien, brauchen wir niemandem mehr etwas zu beweisen.</p>
<p>	Ein gesundes Selbstwertgef&uuml;hl ist zudem wie ein gutes Immunsystem. Selbst wenn es uns einmal schlecht geht, kommen wir schnell wieder auf die Beine, weil wir wissen, was uns hilft.</p>
<p>	<strong>(Wie) h&auml;ngen Selbstbewusstsein und Arroganz zusammen?</strong></p>
<p>	Ist schon komisch, dass diese beiden Begriffe h&auml;ufig zusammen genannt werden. Haben wir denn gleich Angst, uns zu wichtig zu nehmen, wenn wir unsere F&auml;higkeiten sch&auml;tzen?</p>
<p>	Selbstbewusstsein beinhaltet f&uuml;r mich, sich der eigenen Qualit&auml;ten bewusst zu werden, sowie sich anzunehmen mit all den H&ouml;hen und Tiefen. Arroganz dagegen bedeutet, sich &uuml;ber andere zu erheben. Das ist nat&uuml;rlich dumm und macht schnell einsam.</p>
<p>	Was ist nun ein gesundes Selbstbewusstsein und wo f&auml;ngt die Arroganz an?</p>
<p>	Mir ist keine verbindliche Definition bekannt. Letztendlich darf jeder ausprobieren, was f&uuml;r ihn passt. Und dabei schie&szlig;t man vielleicht mal &uuml;ber das Ziel hinaus. Aber was macht das schon. Wir sind alle auf dem Weg und geben unser Bestes.</p>
<p>	<strong>Siehst Du viele Menschen, denen mehr Selbstbewusstsein gut tun w&uuml;rde? Wenn ja, woran liegt das?</strong></p>
<p>	Ich finde es traurig, wenn Menschen schlecht &uuml;ber sich reden. Zum Beispiel &bdquo;Ich Idiot.&ldquo;, &bdquo;Ich schaffe das nie.&ldquo; oder &bdquo;Mich mag sowieso niemand.&ldquo;</p>
<p>Das sind Urteile, die stark abwerten. Nat&uuml;rlich macht jeder Mal Fehler und es ist wichtig, daraus zu lernen. Doch dabei geht es um F&auml;higkeiten, nicht um den Wert einer Person. Jeder von uns ist einzigartig und liebenswert. Das finde ich ganz wichtig. Dabei geht es mir nicht um eine Kuschel- und Wohlf&uuml;hlatmosph&auml;re. Klartext ist auch wichtig, doch Mitgef&uuml;hl ist die Basis.</p>
<p>	Ebenso finde ich das starke Streben nach Erfolg und Status fragw&uuml;rdig. Warum identifizieren sich viele Menschen mit dem was sie erreicht haben oder besitzen? Was ist, wenn Ruhm und Reichtum auf einmal wegfallen? Bin ich dann nichts mehr wert?</p>
<p>	Wenn etwas Freude bereitet, ist das wunderbar. Dann mache ich das aus Eigenantrieb, weil ich Spa&szlig; daran habe. So wie ich fr&uuml;her gerne Handball und Fu&szlig;ball gespielt habe. Daf&uuml;r brauchte ich keine Belohnung in Form von Geld oder Auszeichnungen. Die Bewegungen, der Wettkampf und das Miteinander waren das Ziel. &Uuml;ber einen Sieg habe ich mich nat&uuml;rlich f&uuml;r den Moment auch gefreut. Aber er war nicht so wichtig, wie das Spiel vorher.</p>
<p>	Das Wort Selbstbewusstsein besteht ja aus 3 Bestandteilen: selbst, bewusst, sein.</p>
<p>	Zu sich zu finden, sich anzunehmen, ist der erste gro&szlig;e Schritt.</p>
<p>	Achtsam und bewusst zu leben der zweite.</p>
<p>	Und irgendwann gelingt es hoffentlich, einfach zu sein.</p>
<p>	Den Augenblick zu genie&szlig;en, die Freude willkommen zu hei&szlig;en und die Traurigkeit zu umarmen. Das ist Leben, zumindest f&uuml;r mich.&nbsp;&nbsp; </p>
<p>	<strong>Kannst Du eine gute &Uuml;bung empfehlen, mit der man das eigene Selbstbewusstsein st&auml;rken kann?</strong></p>
<p>	Das h&auml;ngt ein bisschen damit zusammen, woran man sein Selbstbewusstsein kn&uuml;pft. Ich habe auf jeden Fall angefangen, Tagebuch zu f&uuml;hren. So wird mir jeden Tag bewusst, was gut l&auml;uft und ich auf den Weg gebracht habe. Am Ende einer Woche, eines Monat, eines Jahres blicke ich dann zur&uuml;ck und bin erstaunt &uuml;ber all diese wunderbaren Dinge. Mein innerer Buchhalter wird so angehalten, auch die Erfolge zu buchen und nicht nur die Fehltritte. </p>
<p>	Doch Selbstbewusstsein beinhaltet f&uuml;r mich mehr als Erfolg und Status. Fallen diese einmal weg, bin ich hoffentlich auch noch da. Insofern ist es f&uuml;r mich so wichtig, sich selbst anzunehmen und zu lieben. Das gelingt mir immer besser, indem ich meditiere. Zu sehen, wie die Gedanken und Gef&uuml;hle kommen und gehen. Ich war erstaunt, dass das ja alles gar nicht so fest und stabil ist, wie ich annahm. </p>
<p>	Achtsamkeits&uuml;bungen wie Meditation, Yoga oder Thai Chi halte ich f&uuml;r ganz wichtig, weil sie den Fokus und die Wahrnehmung ver&auml;ndern. Wir haben dadurch die einzigartige M&ouml;glichkeit, andere Aspekte von uns wahrzunehmen. </p>
<p>	<strong>Nochmal zur&uuml;ck zum &bdquo;Weg&ldquo;: zu den h&auml;ufigsten Argumenten dagegen, endlich das zu tun, worauf man wirklich Lust hat, ist &bdquo;ich habe doch Kinder zu versorgen&ldquo;. Was r&auml;tst Du jenen, die eine solche Verantwortung tragen &#8230; und dennoch eigentlich gern riskieren w&uuml;rden, ihren Weg zu gehen?</strong></p>
<p>	Mit den Ratschl&auml;gen ist das so eine Sache. Wei&szlig; ich, wo diese Menschen stehen, welche &Auml;ngste sie haben? Nein. Dann zu sagen, du musst nur das und das machen, hat bei mir auch ganz wunderbar funktioniert, ruft meistens Widerstand hervor und ist aus meiner Sicht auch unsensibel.</p>
<p>	Was eher hilft, ist, Menschen zu ermutigen, ihre Tr&auml;ume ernst zu nehmen. Oder &uuml;berhaupt erst einmal mit dem Tr&auml;umen anzufangen. Dadurch kann dann eine Eigendynamik entstehen. Pl&ouml;tzlich entsteht Neugierde, man kauft sich ein Buch usw. Die Motivation, der Antrieb kommt dann von Innen.</p>
<p>	Und so erschreckend das klingt: Leiden ist auch ein Antrieb. Manchmal brauchen wir diesen inneren Druck, um etwas zu ver&auml;ndern. Ansonsten machen wir so weiter wie bisher. Hat ja auch funktioniert. Wozu ein Risiko eingehen, wenn es scheinbar auch einfacher geht?</p>
<p>	Marshall B. Rosenberg hat einmal gesagt, dass es ganz wichtig ist, Menschen leiden sehen zu k&ouml;nnen. Das hat mich im ersten Moment schockiert. Doch es hat auch etwas mit Respekt zu tun. Ich traue den Menschen zu, eigene L&ouml;sungen zu finden. Man hilft den Menschen ja auch nicht, wenn man f&uuml;r alles schnell eine L&ouml;sung anbietet. Das hat nat&uuml;rlich auch seine Grenzen. Ist ein Mensch stark gef&auml;hrdet, muss ich eingreifen.</p>
<p>	<strong>Auf Deiner Seite schreibst Du &bdquo;Die meisten von uns haben mehr, als man zum Leben braucht. Aber haben wir auch etwas, wof&uuml;r es sich zu leben lohnt? F&uuml;r mich sind es die Verbindungen zu den Menschen, die meinem Leben einen Sinn geben.&ldquo; Wann ist es auf der anderen Seite Zeit, selbstbewusst zu sein und Verbindungen hinter sich zu lassen, die einen aufhalten? Und wie schafft man das?</strong></p>
<p>	F&uuml;r mich ist es wichtig, Unklarheiten und &Auml;rgernisse in der Freundschaft anzusprechen. Dem Anderen ganz klar zu sagen, womit ich zurzeit nicht klar komme und was meine Bed&uuml;rfnisse sind. F&uuml;r diesen Austausch bedarf es beide Seiten. Ist eine Seite nicht mehr bereit zu investieren, ist das Ende vorprogrammiert.</p>
<p>	Auf Dauer stelle ich mir 2 Fragen:</p>
<p>	Gibt mir die Freundschaft Energie?</p>
<p>	Bin ich mit ganzem Herzen dabei?</p>
<p>	Nat&uuml;rlich darf ich Schwierigkeiten nicht aus dem Weg gehen, denn daran wachsen Freundschaften und Beziehungen auf Dauer, sofern sich beide damit auseinandersetzen.</p>
<p>	Aber irgendwann haben die gemeinsamen Interessen und Verbindungen auch ein Ende. Mit den meisten Menschen gehen wir nur ein St&uuml;ck des Weges. Oftmals sind es bestimmte Gemeinsamkeiten, die uns verbinden. Z.B. der Beruf, die Schule, der Verein usw. F&auml;llt dieses Bindeglied weg, dann fehlt oft der Kitt. Und es ist zeitlich ja auch kaum machbar, alle m&ouml;glichen Bekanntschaften aufrecht zu erhalten. Freuen wir uns &uuml;ber die sch&ouml;nen Momente, bleibt auf jeden Fall ein gutes Gef&uuml;hl zur&uuml;ck.<br />
	&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
	<strong>Welche drei Dinge geh&ouml;ren zu den wichtigsten, die Du in Deinem Leben gelernt hast?</strong></p>
<p>	F&uuml;r mich sind es Achtsamkeit, Mitgef&uuml;hl und Weisheit.</p>
<p>	Daran versuche ich mich jeden Tag.</p>
<p>	Achtsamkeit erweckt den Augenblick zum Leben, denn jeder Moment ist anders.</p>
<p>	Mitgef&uuml;hl f&uuml;r mich und andere schafft W&auml;rme. Diese Verbundenheit ist wichtig f&uuml;r vertrauensvolle und bereichernde Beziehungen.</p>
<p>	Und nat&uuml;rlich ein klarer Kopf, sonst werden die Dinge schnell gef&uuml;hlsduselig.</p>
<p>	<strong>Wenn Du dem Leser nur ein einziges Buch empfehlen d&uuml;rftest &#8230; welches w&auml;re es und warum?</strong></p>
<p>	&bdquo;N&uuml;tzlich sein&ldquo; von Ole Nydahl ist eines der besten B&uuml;che die ich kenne. Der buddhistische Lehrer erkl&auml;rt in klaren Worten, was uns langfristig zu Gl&uuml;ck verhilft. Nat&uuml;rlich nicht nur ein Buch f&uuml;r Buddhisten. Letztendlich geht es um gesunden Menschenverstand und Mitgef&uuml;hl.</p>
<p><strong>Wo k&ouml;nnen die Leser mehr von Dir und Deinem Tun erfahren?<br />
	</strong></p>
<p>Auf meiner Website <a href="http://leben-ohne-limit.com/">leben-ohne-limit.com</a> und auf Facebook unter <a href="http://facebook.com/lebenohnelimit">facebook.com/lebenohnelimit</a></p>
<p>	<strong>Herzlichen Dank! <br />
	</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;">Photo (oben): <a href="http://www.flickr.com/photos/7236858@N07/3989044927">Dhilung Kirat</a><br />
	</span></p>
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