
Beim "Zenmonkey" Thomas Bagusche, der die Texte von zenhabits.net übersetzt, habe ich diesen Klassiker der Zen-Geschichten gefunden:
Ein Mönch kam zu Zen-Meister Joshu und sagte, “Ich bin eben erst dem Kloster beigetreten und bin noch neu hier. Bitte unterrichte mich.”
Joshu fragte, “Hast Du Deinen Reisbrei gegessen?”
Der Mönch antwortete, “Ja, ich habe gegessen.”
Daraufhin antwortete Joshu, “Dann solltest Du lieber Deine Schale waschen.”
In diesem Moment war der Mönch erleuchtet.
Eines nach dem anderen, mit voller Aufmerksamkeit. Und erst dann das nächste, wieder mit voller Aufmerksamkeit.
Nicht gleichzeitig essen und abwaschen, nicht gleichzeitig essen und fernsehen, nicht gleichzeitig abwaschen und fernsehen.
Es klingt so einfach.
Ist es aber (für mich) nicht.
Doch jedes Mal, wenn ich es schaffe, lohnt es sich. Es ist Meditation in Bewegung.
Leben so rein, wie ich eine Schale niemals schrubben könnte.
Photo: Aaron Harmon
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cooler Mönch.