|28. Juni 2012 17:37

Der Weg aus dem Burnout – Tipps eines Betroffenen

Max M. vom forum-burn-out.de war selbst vom Burnout betroffen und berichtet, was er – neben dem Gang zum Arzt oder Therapeuten – anderen Erkrankten empfiehlt.

Ein Auszug:

Doch helfen tut bei akutem Burnout immer nur eines:

Ziehen Sie die Notbremse!!!!!! Entschleunigen Sie bitte!
Wie das geht? Ganz einfach: Buchen Sie einfach einen Flug nach Teneriffa, Malle
oder sonst wohin … auch wenn es nur von Freitag bis Montag ist, aber
verzichten Sie bitte unbedingt auf die Mitnahme von Laptop oder
Handy. Und dann machen Sie 4 Tage (Freitag, Samstag, Sonntag,
Montag) nur wonach Ihnen gerade ist.

Entschleunigung wirkt Wunder

Wenn Sie weinen wollen, dann weinen Sie. Wenn Sie sich sonnen oder ein Bier
trinken (nicht saufen!!) wollen, dann tun Sie dies. Denken Sie bitte immer
daran, Burnout ist schnell und gut heilbar!! Doch für Ihre persönliche
Burnout Heilung sind nur Sie selbst verantwortlich, niemand sonst!

… denn nichts ändert sich, ausser Sie ändern sich.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag! Und denken Sie bitte daran,
niemand geht schlecht mit Ihnen um, sondern SIE lassen schlecht
mit sich umgehen.

Den ganzen Artikel findet ihr hier.

Was tut ihr, wenn ihr euch ausgebrannt fühlt?

3 Kommentare

  • Von der Meinung halte ich tatsächlich mal gar nichts.

    • Ich glaube auch nicht daran, dass ein Burn-out nach 3 Tagen Biertrinken auf Malle verschwindet. Ich glaube aber, dass es für manche Menschen gut funktionieren kann – als Teil der Therapie – etwas Abstand zu gewinnen. Mit der Selbstverantwortung hat Max aber auf jeden Fall recht.

      Wünsch Dir jedenfalls ein schönes Wochenende!

      PS: habe gerade gesehen, dass Du wieder mal etwas geschrieben hast auf no-mindness (http://www.no-mindness.de/der-flus-der-zeit/), darauf und darüber freu’ ich mich immer sehr!

  • Grundsätzlich begrüße ich es, wenn Menschen (am Besten ohne kommerzielle Interessen) vor Burn-Out warnen und hilfreiche Tipps geben.
    Ich selbst versuche das dann und wann, aber immer nur aus meiner individuellen Perspektive und ohne Verallgemeinerung. Jeder Burn-Out ist individuell und damit verschieden.
    Noch dazu besteht immer die Gefahr, daß man mit seinen Botschaften noch immer die Muster transportiert, die am eigenen Burn-Out mitgewirkt haben (!) und damit anderen Erkrankten keinen Gefallen tut. Das sieht man auf vielen, vielen Blogs von Betroffenen leider immer wieder.
    Das ist nicht verwunderlich, das Problem ist ja oft, daß der enorme innere Antrieb noch da ist und gleichzeitig das große Verlangen, die eigenen Sorgen in Worte zu fassen, vielleicht noch kombiniert mit einem Helfersyndrom. Ich nehme mich da selbst gar nicht aus, aber ich vermeide es auch, Tipps zu geben, die sich als zweischneidig erweisen könnten.

    Was ich an den o.g. Aussagen kritisiere – die Begründung bin ich ja noch schuldig geblieben – ist folgendes: Ich halte es für gefährlich, jemandem bei einem akuten Burn-Out zu einer Auslandsreise zu raten ! Ein akuter Burn-Out ist keine simple Schwächeperiode sondern ein Zustand kurz vor dem physischen und psychischen Zusammenbruch, der unter Umständen mit erhöhtem Suizidrisiko einhergehen kann. Der Erkrankte hat sich oft über Monate nur noch mit seinem hohen Stresspegel aufrechterhalten, wenn der auch noch urplötzlich wegfällt, dann ist da oft ein tiefes, dunkles Loch…

    Natürlich ist Entschleunigen richtig – die Notbremse ist aber absolut falsch !!! – und Entschleunigen kann ich auch mit zwei Freunden an einem einsamen Waldsee, dafür muss ich mir keinen Reisestress, möglicherweise ohne jeden Rückhalt und ohne Möglichkeit für Hilferufe antun.

    Das ist brandgefährlich…

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