Die Depression ist das Totenreich der Lebendigen, schrieb der Musiker Thomas L. Lutter. Dieses Totenreich verschlingt immer mehr von uns, immer mehr, für die der Tag zur Nacht wird, dunkel und trostlos und einsam. Über Depressionen zu sprechen: noch immer schwer, auch, wenn man sie inzwischen „Burn-out“ nennen kann, was ein bisschen mehr nach Manager und erfolgsbedingtem Stress klingt als nach Knacks im Kopf. Zu groß ist die Angst, von anderen verurteilt zu werden. Dabei ist das Sprechen, das Suchen von Hilfe der wichtigste Schritt zur Heilung.

Zusammen mit der WHO hat der Illustrator Matthew Johnstone einen Film gemacht, der Depressionen und den Weg hinaus in vier Minuten auf den Punkt bringt. Ein schwarzer Hund kommt auch drin vor.

Die deutschen Untertitel könnt ihr unten am Video einstellen:

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Jetzt aber ab mit dem Film:

Wenn Du mehr schauen willst, siehe: Wie die Gesellschaft unsere Kreativität killt. Mehr zum Thema unter 10 Sätze, die Du einem depressiven Menschen sagen kannst und unter Dir geht’s schlecht? 5 Anzeichen, dass Du eine Therapie brauchst.)

Und wenn Du gleich mit einem Außenstehenden sprechen möchtest, kannst Du Dich an die Telefonseelsorge wenden.