Kann man einem Burn-out vorbeugen mit Meditation und Muße? Ja. Anspannung und Entspannung gehören zusammen wie Ebbe und Flut. In den letzten Jahrzehnten haben wir die Anspannung immer mehr gelernt und die Entspannung verlernt. Muße und das Zurruhekommen müssen daher oft ganz neu erfahren und ins Leben integriert werden.
Mit Achtsamkeitsübungen, Meditation, Yoga etc. können wir trainieren, gelassener zu werden – und am Feierabend tatsächlich abzuschalten. Die Gelassenheit, die wir aus Meditation und Muße gewinnen, hilft uns dabei, uns selbst stärker wahrzunehmen und auch für den Alltag Entscheidungen zu treffen, die mit unseren Bedürfnissen und Fähigkeiten im Einklang stehen.
Treffen wir passende Entscheidungen, dann erleben wir mehr gut tuenden Eu-Stress und weniger vom unangenehmen und gesundheitsschädigenden Dis-Stress, wenn wir uns den Herausforderungen annehmen. Die Herausforderungen, die man bewusst und auf Basis seiner Bedürfnisse wählt, empfindet man schließlich als deutlich positiver.
Kommen dann doch schwierige Zeiten und Krisen, haben wir mehr Ressourcen, um sie zu überwinden.
Muße ist kostbare Zeit für Dich. Muße kann die Zeit sein, an die Du Dich erinnerst. Nicht nur Lebenspflege, sondern echtes, waches Leben.
Weder Muße, noch die verschiedenen Wege zur Entspannung haben zwangsläufig einen religiösen Hintergrund oder verlangen eine anderweitig ausgeprägte Spiritualität.
Alles, was nötig ist, ist etwas Wille und Geduld – und feste Mußezeiten.
Wann kannst Du Dir zum Beispiel einen festen Abend in der Woche einplanen, den Du nicht verplanst? Und wie würdest Du diese – Deine – Zeit gern verbringen?
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