Die Burn-out-Diagnose fußt insbesondere auf dem Patientengespräch. Ein Arzt, der sich mit der Erkrankung auskennt, wird sich für dieses Zeit nehmen und untersuchen, ob und wie stark der Patient erschöpft und/oder depressiv ist (siehe Burn-out-Symptome). Oft manifestiert sich der erschöpfte Eindruck im Burn-out weitaus eher als auffällige Messwerte bei Laboruntersuchungen.
Ist der Burn-out bereits fortgeschritten, können sich Symptome an unterschiedlichen Organen zeigen, besonders häufig betroffen ist das Herz-Kreislauf-System. Das Herz-Kreislauf-System wird von einem Internisten oder Kardiologen durchgeführt. Typische Anzeichen eines Burn-outs sind:
Auch wird der Arzt eine körperliche Untersuchung vornehmen, auf einen Burn-out hinweisen kann zum Beispiel eine deutlich erhöhte Muskelspannung in und oberhalb der Zwerchfellebene.
In Laboruntersuchungen deuten folgende Auffälligkeiten auf einen Burn-out hin:
Untersucht werden sollten beim Verdacht auf Burn-out die folgenden Punkte:
Allen voran sollte eine allgemeinmedizinische Untersuchung mit
und psychosomatische Untersuchung erfolgen.
Im Labor empfehlen sich die folgenden Diagnostiken:
Hinweis: erhöhtes Cholesterin und Homocystein sind nach aktuellem wissenschaftlichen Stand (2012) kein Hinweis auf einen Burn-out.
Ganzheitlich aufgestellte Ärzte werden darüber hinaus noch Maßnahmen durchführen, zum Beispiel aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Osteopathie oder der Chiropraktik.
Idealerweise werden alle Untersuchungen von einem einzigen Arzt durchgeführt, um den Patienten nicht mit unzähligen Arztbesuchen und verschiedenen Diagnosen weiter zu überfordern.
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