|14. Oktober 2012 13:24

35 Fragen, die Dich befreien können

Wir können felsenfest an etwas glauben, ganz unbewusst oder ohne den Glauben je angezweifelt zu haben. Die Eltern, die Verwandtschaft, Erzieher, Spielkameraden, Lehrer, Mitschüler, Chefs und Kollegen schütten uns mit ihren Worten und ihrem Verhalten Kieselstein für Kieselstein Teile ihres fest gemauerten Weltbildes in den Kopf, bis wir es selbst für wahr halten und aus den einzelnen Steinen nach und nach Mauern bauen, in denen wir gefangen sind. Genau so, wie die Leute um uns herum.

  • „Tu’ nicht so, als wärst Du etwas Besonderes.“
  • „Nimm Dich nicht so wichtig.“
  • „Nur Betrüger haben viel Geld.“
  • „Du träumst! Was Du vorhast, ist nichts als ein Hirngespinst!“
  • „Nur Menschen, die in reiche Kreise geboren sind und Beziehungen haben, können erfolgreich sein.“
  • „Ein sicherer Job ist besser als der brotlose Scheiß, für den Du Dich interessierst. Sei froh, wenn Du jeden Monat ein festes Gehalt bekommst.“
  • „Arbeite hart und schleim Dich ein, um in der Firma aufzusteigen. Irgendwann wird Dich jemand befördern.“
  • „Deine Heimat ist der Ort, an dem Du geboren und aufgewachsen bist.“
  • „Wer gemeinsam Kinder hat, muss verheiratet sein.“
  • „Wer verheiratet ist, muss gemeinsame Kinder haben.“
  • „Erwarte lieber nicht zu viel vom Leben, sonst wirst Du nur enttäuscht.“
  • „Die Welt ist schlecht, da kann man nichts machen.“
  • „Die Wirtschaftskrise wird jeden hart treffen, da kann man nichts machen.“

Kommen Dir manche Sätze bekannt vor?

Glaubst Du, dass sie wahr sind?

Was passiert mit Dir, wenn Du sie liest?

Mich begleitete der Traum von der Freiheit der Selbstständigkeit schon seit meiner Jugend. Ebenso wie die Zweifel daran, das jemals zu schaffen. Hätte mich jemand gefragt: „Wie stehst Du denn zum „sicheren Job“ und zur Karriere als Angestellter?“, dann hätte ich zwar – scheinbar selbstbewusst – geantwortet „Weder sind Jobs sicher, noch macht eine Angestellten-Karriere aus meiner Sicht und für mich Sinn, ich will Unternehmer werden“.

Aber was habe ich getan, nach meinem Studium? Mir einen Job gesucht. Mit guten Karriereperspektiven als Angestellter. Warum? Weil ich fast ausschließlich mit Menschen aufgewachsen bin und auch heute größtenteils Menschen kenne, die ihre Brötchen mit Bürojobs verdienen. Also war der Glauben tief in mir fest verankert, dass es so sein muss, ist und sein wird – auch für mich.

Befreiende Fragen

Fragen können solche Mauern durchbrechen, Menschen von innerem und äußerem Druck oder der Last der vermuteten Ausweglosigkeit befreien, alten Schmerz auflösen und die Augen, das Herz und die Arme öffnen für Neues, Schönes, Glückliches, Erfüllendes.

Manche Fragen wirken gegen die Mauern eher wie ein kleiner Meisel, sie lassen die Steine bröckeln und vielleicht etwas dahinter ahnen, an das Du bisher noch nicht gedacht hast. Andere Fragen sind mächtige, unaufhaltsame Bulldozer, die Altes niederreißen und uns Tränen in die Augen treiben können.

Es geht bei der Übung nicht darum, die „einzig richtige Antwort“ zu finden, richtig ist alles, was Dir einfällt, wenn Du Dir wirklich Zeit für eine Frage genommen hast.. Die Reihenfolge der Fragen spielt ebenfalls keine Rolle. Für mich persönlich funktioniert diese Übung am besten, wenn ich mich zuhause bewusst dafür zurückziehe oder im Park spazieren gehe. Ich beschäftige mich dann meistens nur mit einer oder ein paar wenigen Fragen, weil mir bei einer größeren Anzahl an Fragen schwindlig wird.

Wenn Du die Fragen liest, werden Dich manche wahrscheinlich mehr berühren als andere. Das sind dann Deine Fragen, die, die für Dich jetzt richtig, wichtig und befreiend sein können.

Mit der richtigen Frage zur richtigen Zeit kann sich ein Leben für immer verändern.

Bist Du bereit?

Hier sind sie:

  1. Was ist der Unterschied zwischen „am Leben sein“ und „LEBEN“?
     
  2. Wohin rennst Du gerade – und warum?
     
  3. Drückst Du den Grün-kommt-Knopf an der Ampel oder den Schalter im Fahrstuhl häufiger als einmal, wenn ja, warum?
     
  4. Wie stellst Du Dir eine bessere Welt vor – was würdest Du gern verändern?
     
  5. Welchen Superhelden aus dem Kino oder einem Comic findest Du besonders faszinierend, und warum? Woran liegt es, dass Dich gerade diese Eigenschaft so fasziniert?
     
  6. Würdest Du Deinen Job kündigen, wenn Du in der nächsten Lottoziehung eine Million Euro gewinnst?
     
  7. Welche eine Sache wolltest Du schon immer mal unbedingt machen, und warum hast Du sie noch nicht getan?
     
  8. Würdest Du anders leben, wenn Du wüsstest, dass Du nur noch 5 Jahre hast?
     
  9. Was würdest Du tun, wenn Du sicher wärst, dass Dich niemand dafür auslachen oder verurteilen wird?
     
  10. Wann, wenn nicht jetzt?
     
  11. Wenn Du keine Entscheidung triffst … wer trifft sie dann für Dich?
     
  12. Woher weißt Du es, wenn Du es nie probiert hast?
     
  13. Hast Du jemals etwas Wertvolles aus einem Fehler gelernt – wenn ja, warum hast Du dann so große Angst vor Fehlern?
     
  14. Was kann schlimmstenfalls passieren – und wie oft ist das Schlimmste bisher überhaupt eingetreten?
     
  15. Was findest Du schlimmer: zu „scheitern“ oder es nie versucht zu haben?
     
  16. Woher weißt Du, was richtig und was falsch ist – und wie sicher kannst Du Dir dabei sein?
     
  17. Wo würdest Du leben wollen, wenn Du aus dem jetzigen Land wegziehen müsstest?
     
  18. Ist Deine größte, geheime Angst jemals Realität geworden?
     
  19. Wann hast Du das letzte Mal bewusst auf Deinen Herzschlag gehört?
     
  20. Wofür bist Du dankbar?
     
  21. Warum bist Du und nicht ich oder jemand anderes?
     
  22. Wann hast Du Dir zum letzten Mal im Spiegel länger in die Augen geschaut – wenn es lange zurück liegt, woran liegt das?
     
  23. Was oder wen liebst Du aus ganzem Herzen, und wann hast Du dies das letzte Mal ausgedrückt?
     
  24. Warum liebst Du verschiedene Dinge oder Tätigkeiten als Andere – warum haben wir nicht einfach alle dieselbe Leidenschaft?
     
  25. Wirst Du Dich in drei Jahren noch an das erinnern können, was Du heute getan hast? Wenn nein, was bedeutet das?
     
  26. Hast Du das Gefühl, die letzte Woche schon hunderte von Malen durchlebt zu haben?
     
  27. Wie alt, würdest Du sagen, bist Du, wenn Du es nicht wüsstest?
     
  28. Klammerst Du Dich an etwas fest, das Du längst hättest gehen lassen sollen?
     
  29. Wofür würdest Du ein Gesetz brechen, wenn Du wüsstest, dass Du dann ein Jahr ins Gefängnis müsstest?
     
  30. Bist Du der Vater / die Mutter, der Sohn / die Tochter, der Freund / die Freundin, der Partner / die Partnerin, den oder die Du selbst gern hättest?
     
  31. Wie viele Deiner Versprechen hast Du eingehalten?
     
  32. Wen würdest Du heute anrufen / besuchen, wenn Du wüsstest, dass die Welt morgen untergeht?
     
  33. Was ist Deine glücklichste Kindheitserinnerung – und warum?
     
  34. Welchen Rat würdest Du Deinem Kind geben, wenn Du nur einen einzigen Satz zum ihm sagen könntest?
     
  35. Welchen Satz würdest Du gern auf Deinem Grabstein lesen?

In meinem Fall mit dem Angestelltendasein und dem langjährigen Traum von der eigenen Firma war es unter anderem die Frage „Wann, wenn nicht jetzt?“, die mir geholfen hat, den Schritt in die Freiheit zu wagen. Klar hätte ich mich stattdessen auch fragen können „Warum wäre es unklug, jetzt zu kündigen?“, und darauf hätte es eine ganze Reihe von guten Antworten gegeben. Weil ich erst angefangen habe und das im Lebenslauf schlecht aussehen könnte, weil ich kaum Geld auf dem Konto habe, weil ich doch lieber erst mal Kenntnisse und Beziehungen im Berufsleben aufbauen sollte, weil dieser Job an sich super ist …

Zu „Wann, wenn nicht jetzt?“ fiel mir viel weniger ein. Die Antwort war mehr ein Gefühl und ein Vertrauen, das mit jedem mal anstieg, als ich mich „Wann, wenn nicht jetzt?“ fragte. Für mich bedeutet das, dass nicht mein Verstand antwortete, sondern mein Herz – und vielleicht auch das Universum oder was auch immer. Ich war frei von des zuvor tief verankerten, erlernten Regeln.

Wenn Du eine Antwort oder eine andere Frage teilen möchtest, freue ich mich über Deinen Kommentar.
 

 

 

Foto: Moyan Brenn

27 Kommentare

  • Man, eh du schreibst mir aus der Seele.. Das habe ich gesucht. Ich bin zu tiefst verschlossen und habe schlechte glaubenssätze und will mein eigenes Leben leben und drehe mich im Kreis. Am liebsten würde ich kündigen und voll einsteigen in meine Leidenschaft.

    Nun habe ich aber noch nicht mit mir im Reinen. Zum Therapeuten muss ich auch. Ich möchte aber beginnen. Vielleicht weißt du ja etwas.

    Super danke für jede Nachricht. Lg

  • Danke für diese ehrlichen Fragen. Ich bin überwältigt, wie unangenehm sie sich zum großen Teil anfühlen. Ich gehöre definitiv in Therapie und brauche Heilung. Das ist sicher.

    • Liebe Daisy, danke für Deinen Kommentar und Deine Offenheit – und herzlich willkommen auf myMONK. Ich wünsche Dir gute Besserung – wenn Du es selbst schon so siehst (diese Einsicht ist ja beim Betroffenen oft erst recht spät da), wirst Du sicherlich Hilfe finden und gut annehmen können. Liebe Grüße, Tim

  • Was soll ich sagen… ist echt klasse, nicht nur dieser Artikel bzw. diese Fragen. Ich bin einfach begeistert von allen Artikel, es gibt mir ne Menge Motivation.. wenn wieder diese berühmte Angst” ich schaff es eh nicht” kommt. Danke Tim!

  • Ohje, ich fange immer mehr an mich zu fragen, was mach ich eigentlich und was habe ich die letzten Jahrzehnte gemacht ausser meine Energien zu verschwenden und ständig mit meinen ureigensten Ängsten zu leben..bin ich mehr tot als lebendig? was kann und was fühle ich noch?, was habe ich mir alles schon nehmen lassen…
    Ja, muss Frauke recht geben…tolle Artikel, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll ;-) dabei ist es schon so. das ich mich seit 6 Jahren mit mir intensiv und mit professioneller Hilfe beschäftige…

    • Danke für Dein Kompliment an die Artikel! :) … und es ist schön, zu lesen, dass Du seit ein paar Jahren mehr auf Dich achtest, darauf, was in Dir vorgeht, wo Du zu viel gegeben und zu wenig gefordert hast, und wie’s weiter gehen soll. Ich wünsche Dir viel Freude auf Deinem weiteren Weg (und hoffe, dass ich ein Stück davon noch mitbekommen darf :)). LG Tim

      • Lieber Tim, ich glaube alles kommt zur rechten Zeit und alles hat seinen Sinn ;-) Dieser Blog regt mich im positiven Sinne zum Nachdenken an, ohne Druck, ohne Zwang, teilweise muss ich lachen, weil ich mich wiedererkenne, So viele Wahrheiten ;-) Wie gesagt, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll zu lesen. Ein Blog von wirklich hohen Niveau und ich bin froh hier sein zu dürfen, Danke lg Heike =D

  • Toller Artikel!

    Ich habe den Sprung auch gewagt. Seit 2011 bin ich selbständig. Und es war die beste Entscheidung meines Lebens.

    Vielen Ängsten bin ich in der Zeit begegnet. Und das war auch gut so. Ich habe so viel gelernt. Heute bin ich sehr frei und sehr flexbel. Ich kann tun und lassen, was ich will.

    Ein schöner Zustand.

    Danke für diese tolle Inspiration, Tim.

  • Hallo Tim!
    Leider kann ich Frage 18 mit JA beantworten…

    • Hey SeelenHerz,

      das tut mir sehr leid zu lesen. Für diesen Fall hab ich auch keinen “cleveren Rat” an der Hand, ich hoffe nur, dass es Dir trotzdem gut geht und Du Dich hier auf der Seite wohlfühlst.

      Ganz liebe Grüße

      Tim

  • Interessanter Artikel und ebenso sehr interessante Fragen, die ich relativ schnell beantworten konnte. Ich bin sowohl selbstständig als auch angestellt. So oft es geht, versuche ich die Dinge zu tun, die ich schon immer einmal machen wollte. Ich versuche zu leben, versuche Dinge zu erleben. Und ich kann jetzt mit schon mit meinen 27 Jahren sagen, dass ich Sachen erlebt habe, die andere wahrscheinlich in Ihrem ganzen Leben nicht erleben. Teilweise waren ganz üble Sachen dabei, die mich in ein tiefes Loch geworfen haben, aber in so einer Situation darf und sollte man nicht aufgeben. Ich “durfte” bereits 3 mal komplett bei Null anfangen und habe es jedes Mal geschafft. Auch wenn es nicht immer einfach war. Aber im Grunde liegt das Leben in meiner Hand und ich bin es, der sagt wo es lang geht. Die Meinung von Anderen ist mir mehr als egal. Ich lebe mein Leben für mich und nicht für andere. Wenn ich die Meinung von Anderen hören will, frage ich nach, ansonsten lege ich da keinen Wert drauf. Und jeder der gesagt hat, dass ich irgendetwas nicht schaffe, wurde eines besseren belehrt und ich hab mir selbst gezeigt, dass ich es kann, wenn ich es will.

    Also, lasst euch nicht von Anderen Leuten bzw. von der Gesellschaft vorschreiben, was ihr zu tun oder zu lassen habt. Auf solche Gutmenschen und Speichellecker, wie die meisten es nun mal sind, kann man gut und gerne verzichten. In diesem Sinne eine gute Nacht.

  • Ich denke, dass eine entscheidende Frage bzw. Antwort fehlt:
    “WIE fange ich es an und womit/wovon?”
    Ich weiß von einer Menge Menschen, die gerne in ihrem Leben etwas verändern würden, sich selbständig machen z.B., denen jedoch einfach nicht klar ist, wie sie es anfangen könnten und mit welchen Mitteln, oder aber solchen, die es wirklich versucht haben, aber aus eben diesen Gründen gescheitert sind.
    Wem die nötige Idee fehlt und/oder das Wissen, wie man sie umsetzen kann, wer, mit oder ohne Job, in der Nähe des Existenzminimums lebt und festgefahren ist im Hamsterrad aus Job, Kindern, Haushalt und all den unwichtigen, jedoch geforderten Dingen, mit denen Mensch sich täglich herumschlägt, so dass ihm kaum Zeit zum Luftholen bleibt, wie soll so jemand es schaffen, daraus auszubrechen, ohne komplett einzubrechen?
    Mit Motivation alleine ist es leider nicht getan, solange man in dieser Welt noch die kleinen bedruckten Zettel braucht, um sich sein täglich Futter zu kaufen und die Miete zu bezahlen…

    • Hey Chris,

      Danke für Deine Gedanken, und ja, diese Frage finde ich auch sehr wichtig.

      Ich sage und schreibe ja gar nicht, dass es für alle einfach ist, oder für überhaupt jemanden.

      Ich glaub’ nur, dass es sich für die meisten lohnt, über solche Fragen nachzudenken und dann, nicht aus einer oberflächlichen Motivation heraus, sondern aus einer inneren Kraft, kleine Schritte zu gehen.

      LG

      Tim

  • *Häkchenmachenvergessen*

  • Was ich an Fragen so liebe, ist, dass du bemerkst, dass die Antwort immer in dir selber ist!
    Alles Liebe und immer wieder Danke für Deine inspirierenden Zeilen, Tim

    Vom Herzen,
    Margarete

  • Die schwierigste Antwort ist für mich die nach der Kindheitserinnerung. Immer dann, wenn ich glücklich war, wurde ich von meiner Mutter vor irgendeiner diffusen Gefahr gewarnt. Überhaupt wurde ich vor so vielen “Gefahren” gewarnt, die nie eingetreten sind. Niemand hat mir gesagt, dass das Leben auch Spaß machen kann, dass nicht alles immer nur schwer ist. Warum eigentlich nicht?

  • Hallo Tim! Danke Danke für Deinen Blog … immer wieder anregend und hilfreich für einen Wechsel der Blickrichtung!
    Namaste
    Andrea

  • Schön, dass es dich gibt, lieber Tim.

    Herzliche Grüße, Jutta

  • Hallo, sehr guter Artikel, der mir wirklich die Tränen in die Augen treibt. Genau viele von den Fragen, die mich im Moment ständig umkreisen bzw. nicht mehr loslassen. Dummerweise ist bei mir nach oder noch mittendrin??? Burn Out keine rechte Energie mehr vorhanden. Ich frage mich wo mein mutiges kraftvolles ICH geblieben ist, eine Frau, die mutig den Job ohne neue Anstellung gekündigt hat, einfach auf die innere Stärke und Kraft vertraut hat. Urvertrauen in mich selber und auch Vertrauen auf andere. Ist verloren gegangen, Stück für Stück. Verletzungen haben das Herz ins Innere getroffen. Zu 34: “Ich liebe Dich so wie Du bist, perfekt, und gehe Deinen Weg, lebe und liebe und vertraue mit Freude und Mut! …und steh´ immer wieder auf!” Ja, ich hoffe, nein halte noch aus eine Weile auf dass ich DAS noch erlebe bevor ich sterbe. Ganz einfach, noch nie im Leben gehört, diese drei magischen Worte, ohne die ich nicht sterben wollte. Alle Liebe

    • Liebe Tatjana….ich kann zu 100% voll nachvollziehen was Du gerade durchmachst.Ich selber bin partiell diesen Weg gegangen und gehe ihn immer noch und frage mich auch wo mein verdammtes mutiges kraftvolles ich geblieben ist.Seit 6 Wochen verlasse ich kaum das Haus und habe keine Kraft und bin am Überlegen was ich mit dem Rest meines Lebens machen soll,weil ich beruflich als auch privat zur Zeit nur Rückschläge habe und es einfach nicht voran geht,obwohl ich wirklich beruflich und privat alles gegeben habe,authentisch geblieben bin und mir selber treu.Wie du habe ich viel vertraut und immer wieder versucht mein Herz nicht verletzen zu lassen weil ich leider immer wieder den Menschen welche es nicht verdienen Chancen gegeben habe obwohl mein erster Eindruck(meine Intuition) fast immer richtig war…aberr..ich dachte mir jeder Mensch verdient eine Chance und man muß es versuchen…..Ich denke aber trotz all den Rückschlägen steh ich immer noch und Du auch!!!!…und es gibt einen Plan.Ich habe mich oft gefragt wenn ich eine Zeitmaschine hätte ob ich einiges in meinem Leben anderes machen würde..und die Antwort ist nein!denn all meine Erfahrungen,Mißerfolge etz.haben mich zu diesem Menschen gemacht welcher ich heute bin… eine Sache weiß ich aber ganz sicher: Wenn ich sterbe,möchte ich sagen können..>Ich habe all das was ich machen wollte gemacht und mir tut nur eine Sache leid…und zwar die Dinge die ich nicht mehr machen konnte….und meine Liebe Tatjana….du bist perfekt so wie du bist und ein Unikat und gehe Deinen Weg und lebe und liebe und steh immer wieder auf…den das ist der Erfolg!! immer wieder aufzustehen wenn das Leben Dich schlägt. falls du single sein solltest und einsam….bedenke….Lieber mit sich alleine als zu zweit und alleine…..Ich war verheiratet hatte ein sicheres Leben und alles was dazugehört… und obwohl ich nicht alleine war…war das im Grunde die einsamste Zeit meines lebens…Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und gebe nicht auf.Ich glaube man muß erst sich selber lieben um dann andere zu lieben.Das habe ich begriffen obwohl ich es oft leider vergesse gerade in der jetztigen Zeit…..und leider ist mir aufgefallen,dass ich keine gute Selbstreflektion habe mich für ein Versager halte obwohl ich schon einige Erfolge im beruflichen hatte,dieses aber oft vergesse und mich irgendwie nicht leiden kann…aber diese Selbsterkenntnis ist auch schon einmal ein Anfang….alles liebe und rock on…:-)und danke für deinen Post

  • Ich würde sagen, wenn die Energie weg ist, ist das auch ein Signal, dass etwas tieferes nicht stimmt, genau wie bei Krankheiten. Letztlich werden wir heil, indem wir zu der Quelle in uns finden, die uns mit Energie versorgt,wenn wir sie nicht selbst überdecken mit unseren Gedanken, Glaubenssätzen und Mustern. So hat schon manchem eine schwerere Krankheit auch geholfen, hinzufinden und in einem tieferem Sinne heil zu werden.

    Bezeichnend ist wohl hier, dass die Gedanken nachlassen, das Selbstbe- und abwerten abnimmt und einer Wertschätzung sich selber gegenüber und Zufriedenheit weicht. Das Selbstbild für die Umwelt hoch zu halten wird weniger wichtig und der Kampf wird eher sein gelassen. Zustände, die zu einer angenehmen und heilsamen Ausstrahlung (mit hoher Schwingung) führen.

  • Hallo,
    und danke zuersteinmal für deine Worte. Als ich die 35 Fragen gelesen habe,hatte ich das Gefühl, meinen bisherigen Lebenslauf im Frage-Format zu sehen. Früher hab ich mich immer Allem angepasst. Ich habe mir ständig Sorgen um alles Mögliche gemacht, konnte Nachts nicht schlafen, weil ich unbedingt ja noch Dies und Jenes planen musste….hatte Angst vor der Zukunft.
    Das ist nun schon eine gute lange Weile her. Nein, ich bin kein perfekter Mensch. Ich habe Schwächen und Stärken, bin mal zickig und mal abwesend. ABER ich BIN. Ich habe erkannt,da0ß ich es bin, die Dinge für mich in die Hand nehmen kann und muss, wenn ich etwas ändern will. Ich hab in mich hinneinsehen gelernt und .unter viel Müll .Schmerz, Scheinheiligkeit und Ängsten, in der hintersten Ecke, mich selbst entdeckt. Dann habe ich aufgeräumt. Das hatlange gedauert aber es ist machbar. Jeder Schritt hat mich zu mir gebracht. Ich mag mich, so, wie ich bin. Ich bin zufrieden, neugierig auf jede neue Minute meines Lebens und ich bin dankbar für Alles ,was mir passiert ist. Denn es sind Erfahrungen, die mich haben wachsen lassen.
    Was ist “falsch” was “richtig”? Diese Frahe stelle ich mir nicht mehr., denn das gibt es,aus meiner Sicht, nicht. Alles ,was ich tue, tue ich weil ich es in dem Augenblick will. Ob es sich als Umweg oder gradlinig erweist ,ist egal. Ich kann mir verzeihen, wenn etwas ungut glaufen ist. Ich habe ja daraus gelernt.Und einzig DAS zählt!
    Ich beginne jeden Tag indem ich ihn begrüße.Ja, auch wenn das vielleicht lächerlich klingen mag. Ich sage: guten morgen, neuer Tag, ich freue mich auf dich! Das mache ich nun schon einige Jahre und, vor Allem, ich meine das auch so.
    Manch einer mag nun denken:ja..die hat gut Reden.. aber bei mir ist das ja ganz anders. Klar.Ist es. Wir sind Alle unterschiedlich und das macht uns ja gerade einzigartig.
    Das was ich hier in wenige Worte zusammenfasse hat natürlich etliche Jahre gedauert und es dauert nioch an.
    Aber: WANN, wenn nicht JETZT ? Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    In diesem Sinne wünsche ich Allen vuiel Kraft und Zuversicht und dem Monk alles Gute und viel Schaffenskraft
    Werdandi

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